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BayernJudo.de: Im Interview mit sich selbst
In eigener Sache
Sonntag, 22.11.2009 - 23:13 Uhr

Zweiter BJV-Presse-Workshop

Im Interview mit sich selbst

Unter dem Motto – Gute Artikel, schöne Fotos, tolle Internetseiten – fand in Neumarkt (i. d. Oberpfalz) am vergangenen Sonntag der zweite Presse-Workshop des Bayerischen Judoverbandes statt. Die engagierten Referenten Gert Langrock (Ex-Medienreferent), Nick Cariss (Internetbeauftragter) und Matthias Kolonko (stellv. Internetbeauftragter) vermittelten ihr Wissen an die fünfzehn durchweg interessierten Teilnehmer/innen. Dass sich auch BJV-Vizepräsidentin Bianca Mederer unter den Teilnehmern befand, wertete die Veranstaltung zusätzlich auf.

Eine Teilnehmerin stellte sich für ein Interview zur Verfügung:

Frau Hübner, warum haben Sie am Presse-Workshop teilgenommen?

In meiner Funktion als stellvertretende Jugendreferentin im BJV ist es mir ein Bedürfnis nach jeder sportlichen Maßnahme ein paar Zeilen für die Beteiligten und Interessierten zu schreiben und dazu ein paar Fotos zu veröffentlichen. Für die Umsetzung fehlte mir oft das nötige Know-how. Beim Lesen der Ausschreibung für den BJV-Presse-Workshop packte ich die Gelegenheit am Schopfe und meldete mich bei unserem Medienreferenten Gert Langrock für diese Veranstaltung an.

Ich habe gelesen, dass für den Workshop acht Zeitstunden angesetzt waren. Ist das nicht ein bisschen zu langwierig?

Nein, ganz und gar nicht. Um ehrlich zu sein, hätte ich mir noch viel mehr Zeit dafür nehmen wollen. Nach der Eröffnung durch Gert Langrock bekamen wir die Gelegenheit uns einander mit unseren Aufgabenbereichen vorzustellen. Der Workshop wurde dann in drei Themenbereiche: Schreiben, Fotografieren und Internet gegliedert. Zu jedem Schwerpunkt war ein Referent vor Ort – Gert für das Schreiben, Nick für das Fotografieren und für das Internet Matthias. Durch den Wechsel der Referenten wurde es auch nicht langweilig und der Tag war vorbei wie im Flug.

Also hatten Sie nicht ausreichend Zeit um Schreiben zu lernen?

Jein – auf der einen Seite war die Zeit für das eigene Schreiben schon knapp bemessen, aber Schreiben kann man nicht von heute auf Morgen lernen, vielmehr muss man es immer wieder üben. Gert hat versucht, uns möglichst viele Impulse und einige Tipps mitzugeben. Wir haben verschiedene Artikelformen kennen gelernt und Artikel auf ihre Sprache analysiert. Zudem haben wir über judospezifischen Produkte diskutiert. Das Wichtigste aber, was wir geschenkt bekommen haben, ist die Lust auf das Schreiben und den Mut zum Ausprobieren.

Sie haben vorhin gesagt, dass Sie zu den Berichten auch oft Bilder veröffentlichen. Wie wurde dieser Teil berücksichtigt?

Für diesen Part war Nick Cariss zuständig. Er ist immer und überall mit seiner Kamera dabei und kann richtig gute Bilder machen. Er zeigte uns in einem theoretischen Teil auf welche Kameraeinstellungen wir besonders achten sollen und was ein schönes Foto kennzeichnet. Außerdem klärte er uns noch über das Urheberrecht unserer Bilder auf. In einem praktischen Teil testeten wir anschließend unsere Fotoapparate. Leider mussten wir feststellen, dass sich nur die wenigsten Modelle zum Fotografieren von Judoszenen eignen. Trotzdem versuchten wir, das Beste aus unseren Kameras rauszuholen.



Habe ich Sie richtig verstanden, dass Ihre Fotos mit Ihrer eigenen Kamera den Zweck nicht erfüllen?

So ist das nicht ganz korrekt. Zum Zweck von Bildern sei Folgendes gesagt: Bilder transportieren immer eine eigene Aussage. Mit dem Hinzufügen von Bildern mache ich den Leser neugierig auf die Informationen im Text und gewinne durch den optischen Reiz die Aufmerksamkeit des Betrachters. In meinem Wirkungsbereich (Altersklasse unter vierzehn Jahren der Mädchen) wirken veröffentlichte Bilder äußerst motivierend. Die Kinder finden sich auf den Fotos wieder und sind stolz darauf. Dies spornt sie an, auch bei der nächsten Maßnahme dabei zu sein – mit dem Ziel wieder fotografiert und somit gesehen zu werden. Natürlich kann ich mit meiner Kamera nicht annähernd so gute Bilder machen wie Nick, aber ich kann die Eigenschaften meines Fotoapparates nun optimal ausnutzen, um trotzdem halbwegs ansprechende Schnappschüsse zu machen.

Eine letzte Frage habe ich noch: jetzt ist der Text geschrieben, die Bilder geschossen, wie werden Berichte den Lesern zugänglich gemacht?

Unsere Berichte werden im Online-Magazin bayernjudo.de veröffentlicht. Matthias Kolonko hat uns in einem 90-minütigen Vortrag zum Aufbau und zur Gestaltung von Internetseiten viel Interessantes und Wichtiges mitgeteilt. Jedoch ist das ein Bereich aus dem ich mich lieber raushalten möchte. Das scheint, als müsse man das erst studiert haben, ehe man das befriedigend umsetzen kann. Das ist mir zu kompliziert. Daher bin ich auch sehr dankbar, dass sich Nick und Gert um die Veröffentlichung der Beiträge kümmern und unser gesamtes Medienressort sich um eine perfekte Gestaltung der Internetseiten bemüht.

Vielen Dank für die Zeit, die Sie sich genommen haben. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren und Schreiben!

Kati Hbner
Stellv. Jugendreferentin w

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