Banner
BayernJudo.de: Der Neue stellt sich vor
Sportgeschehen / U14
Sonntag, 29.11.2009 - 19:33 Uhr

Steffen Skaper Landestrainer FU14

Der Neue stellt sich vor

Nachdem Christian Gierelt aus beruflichen Gründen von seiner Funktion als Landestrainer der Frauen unter 14 Jahren zurückgetreten ist, kann sich der Bayerische Judo-Verband nun glücklich schätzen, mit Steffen Skaper vom 1. JC Münchberg einen engagierten und motivierten neuen Landestrainer gefunden zuhaben.


Steffen Skaper, neuer Landestrainer fr die FU14
Der 26-Jährige studiert derzeit Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik an der Friedrich-Alexander Universität in Erlangen.

Im Interview verrät uns Steffen unter anderen, was ihn an der Sportart Judo fasziniert und was ihn motiviert Landestrainer zu sein:

Steffen, Du hast ja auch mal klein angefangen – was hat Dich gerade zu der Sportart Judo gebracht?

Ich habe zufällig im Fernseher Judo entdeckt. Dabei war ich so fasziniert, dass ich zu meinen Eltern sagte, dass ich das auch machen möchte.

Was begeistert Dich an der Sportart?

Obwohl Judo eine Kampfsportart ist, geht es auf der Matte absolut fair zu. Es gibt so gut wie keine Unsportlichkeiten. Außerdem beeindruckt mich die Komplexität im Judo. Um gewinnen zu können, muss das Zusammenspiel von Technik, Taktik, Koordination, Kraft und Ausdauer optimal gelingen.

Kannst Du Dich noch an Deine erste Schritte auf der Judomatte erinnern?

Ja, die Stunde war sehr abwechslungsreich. Nach einigen Aufwärmspielen versuchten wir uns an verschiedenen Turnübungen. Ich lernte die Fallschule rückwärts und einen Haltegriff. Dies machte mir soviel Spaß, dass mir meine Mutter einen Judoanzug kaufen musste.

Welche Momente Deiner eigenen Judolaufbahn haben sich bei Dir eingeprägt?

Es gibt drei Erlebnisse, die mir immer noch präsent sind. Besonders gern erinnere ich mich an meine erste Goldmedaille. Die erkämpfte ich mir bei der oberfränkischen Meisterschaft in der damaligen D-Jugend. Meinen ersten Lehrgang in Inzell mit Sigi Holland werde ich wohl auch nicht wieder vergessen. Weiterhin denke ich dabei an meinen alten Trainer Ernst Höhn, der leider verstorben ist. Der hat mir die ersten Schritte auf der Judomatte beigebracht, er hat den Grundstein für das gelegt, was ich heute bin.

Wann bist Du auf die andere Seite gewechselt, also Trainer geworden?

Seit Juni 2007 habe ich die Leistungsgruppe und Anfängergruppen des 1. Judo-Club Münchberg übernommen.

Welche Erfolge konntest Du schon als Trainer verbuchen?

Ich habe in dieser kurzen Zeit fünf Judoka in den Bayernkader gebracht und zwei davon sind schon auf dem Weg in den Nationalkader. Ein großer Erfolg ist für mich auch, dass ich die Teilnehmerzahl der Münchberger Leistungsgruppe von acht Judoka auf 34 Judoka steigern konnte.

Was motiviert Dich als Landestrainer tätig zu werden?

Für mich ist es eine neue Herausforderung, der ich mich stellen möchte. Außerdem motivieren mich die Mädels, die Spaß am Judo haben. Es freut mich ungemein, wenn man sieht, wie sie das Trainierte umsetzen und damit Erfolg haben. Ich möchte sie so gut wie möglich judotechnisch nach vorne bringen.

Welche Ziele setzt Du Dir in Deinem neuen Aufgabenbereich?

Ich möchte möglichst vielen Mädels den Spaß am Wettkampfjudo vermitteln, das Gemeinschaftsgefühl fördern, immer für die Mädels da sein – ob bei Sieg oder Niederlage und ihnen den schweren Schritt in die FU17 so leicht wie möglich zu gestalten.

Wenn Du alle Freiheiten als Landestrainer hättest, was würdest Du dann tun?

Dann würde ich mit der FU14 Ländervergleiche durchführen z.B. gegen Thüringen oder Sachsen und dies mit einem Übernachtungslehrgang koppeln.

Steffen, danke für das Interview!


Jetzt gilt es Steffens Lebensmotto „I never give up!“ auf die Mädels zu übertragen und sie ihren Möglichkeiten gemäß zu fördern.

Kati Hbner
Stellv. Jugendreferentin w

[Druckansicht]

SUCHE: