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BayernJudo.de: Können und menschliche Werte vermittelt
Aus den Bezirken / Oberbayern
Donnerstag, 13.5.2010 - 22:43 Uhr

Walter Reiter tot

Können und menschliche Werte vermittelt

Die Judoka des TuS Prien trauern um ihren ehemaligen Trainer, Mentor und Freund Walter Reiter. Völlig überraschend ist er im Alter von 77 Jahren gestorben.

Reiter, ein Pionier des Judosports, wurde 1955 Vize-Europameister im Schwergewicht. Bereits 1953 war er bei der Europameisterschaft gestartet, damals noch ohne Platzierung. Im Schwergewicht holte er auch 1955 und 1960 zweimal den deutschen Meistertitel. Damals startete er für den TSV München-Ost.

In Prien lehrte er bereits vor der Gründung der Judoabteilung 1967 Selbstverteidigung und Judosport. Auch beim SB/DJK Rosenheim war er als Trainer tätig, baute dort vor allem eine starke Damenriege auf.

Seit Anfang der 1970er Jahre begleitete Reiter die Judoabteilung des TuS Prien, brachte sein Können und sein Engagement in die Abteilung ein. Jahrzehnte trainierte er unterschiedliche Judogruppen in den Priener Sporthallen. Der Erfolg blieb nicht aus, die Judoka des TuS Prien konnten im Laufe der Jahre viele Meister in den Einzel- und Mannschaftswettbewerben stellen.




Foto: Familie Reiter

Vor allem der Judojugend hat Walter Reiter viel gegeben, ihr sein großen Können und seine hohen menschlichen Werte vermittelt. Auch noch als Pensionär blieb er den Priener Judoka treu, stand mit ihnen bei den Meisterschaften, Ligakämpfen und Turnieren am Mattenrand. Die Priener Judoka – und nicht nur sie – werden Walter Reiter immer in Erinnerung behalten.

Anna Landinger und Martin Binder

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