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BayernJudo.de: Judo-Safari in Coburg
Aus den Bezirken / Oberfranken
Mittwoch, 30.6.2010 - 23:39 Uhr

Judo Safari

Judo-Safari in Coburg

Am Samstag, 26.06.2010 fanden sich ca. 40 Judokas (U11 und U14 ab Weißgurt) in der Pestalozzi-Turnhalle in Coburg ein. Neugierig erforschten sie die Turnhalle und erprobten sofort den bereits aufgebauten Parcours. Volker Konarek begrüßte als sportlicher Leiter der Judo-Safari die Teilnehmer und teilte sie in drei Gruppen ein. Die Jahrgänge 2002 und jünger waren die Chamäleons, die Jahrgänge 2000 und 2001 bildeten die Tiger und die Jahrgänge 1997 bis 1999 versammelten sich als Elefanten

Unter der Aufsicht der vom Post SV Coburg gestellten Schiedsrichter und Gruppenleiter begannen die Kinder mit dem künstlerischen Teil. Die Chamäleons hatten die Aufgabe ein Tier zu malen, das entweder Judo zuschaut oder selbst Judo trainiert. Die Tiger sollten eine Vorlage für eine Urkunde zukünftiger Judo-Safari- Teilnehmer entwerfen. Die wohl schwierigste Aufgabe hatten die Elefanten. Sie sollten ein Gedicht über die Judo-Safari verfassen.

Danach begann der spielerische Teil. Über eine Langbank ging es hinauf auf einen Kasten. Dort ergriffen sich die sportlichen Kinder ähnlich einer Liane im Dschungel ein Seil und schwangen sich über die blaue Weichbodenmatte über den „See“.


Anschließend überquerten sie ein imaginäres Sumpfgelände über einem Baumstamm (umgedrehte Langbank), um zum Abschluss mit einem Ball eine Frucht vom Baum zu werfen (Basketball in einen Korb). Außerdem stand dieses Jahr Stiefelweitkick als neues Spiel auf dem Programm. Erstaunlich, wie weit hierbei mancher Stiefel geflogen ist. Beim Sprung wurde nach dem Alter differenziert. So sprangen die Elefanten, einen Medizinball haltend auf einem Bein aus dem Stand. Die Tiger durften mit zwei Beinen und dem Medizinball aus dem Stand springen und die kleinsten zwickten einen Luftballon zwischen die Beine und sprangen so. Weiter galt es, an einer Wand so hoch wie möglich zu springen. Die erreichte Höhe wurde in Relation zur Körpergröße ermittelt. Geschicklichkeit war gefordert, als es hieß, mit einem zwischen den Knien eingezwickten Luftballon die Halle zu queren. Beim Ballweitwurf konnten die Judokas ihre erreichte Punktzahl selbst beeinflussen, in dem sie eiskalt kalkulierten, in welchen Eimer sie jeweils drei Tennisbälle treffsicher werfen wollten. Vier Eimer waren in größer werdenden Abständen aufgestellt. Wählte man sicherheitsbewusst den Eimer, der am nächsten stand, erzielte man nur einen Punkt. Wurde der Tennisball risikobereit im am weitesten entfernten Eimer versenkt, gab es vier Punkte.

Während die Kinder ihr Können an den Stationen demonstrierten, bewerteten die anwesenden Mütter die künstlerischen Ergebnisse. Es gab gelungene Bilder zu sichten und die Beurteilung fiel nicht leicht. Bei den Gedichten war es manchmal schwer, die Schrift zu entziffern, doch oft ertönten wohlklingende Reime.


Den Abschluss der vom Post-SV Coburg sehr gut organisierten Judo-Safari bildeten die Randoris. In jeder Altersklasse stand als erstes der leichteste auf der Matte, der gegen den nächst schwereren antrat. Gewann der Erste diesen Kampf, blieb er, falls er auch die folgenden Kämpfe gewann, bis zu maximal 5 Kämpfen auf der Matte. Verlor er, so hatte er doch mindestens noch einen zweiten Kampf in der Trostrunde.

Gitti Meiller-Krner

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