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BayernJudo.de: Abschlussfeier bringt gelungene Jugendspiele in Singapur zum Ende
Sportgeschehen
Sonntag, 29.8.2010 - 22:33 Uhr

Jugendolympiade

Abschlussfeier bringt gelungene Jugendspiele in Singapur zum Ende

Mit der Closing Ceremony am Donnerstagabend wurden offiziell die 12-tägigen olympischen Jugendspiele in Singapur beendet. Es wurden viele Freundschaften geschlossen und bewegende Momente erlebt. Ein sportlicher Rückblick innerhalb der Abschlussfeier hat das olympische Flair noch einmal aufleben lassen und einige Beteiligte mussten mit den Tränen kämpfen, als die olympische Flamme erlosch.

Für jeden Sportler waren die Spiele ein außergewöhnliches Erlebnis und eine unvergessliche Erfahrung, die bei einigen für die sportliche Zukunft relevant sein wird.

Die Jugendspiele waren nahezu perfekt organisiert und Jacques Rogge- IOC Präsident- ist sich sicher, dass auch China, das Ausrichterland für die zweiten olympischen Jugendspiele 2014, sehr gute Bedingungen und Rahmenprogramme für die Sportler und Zuschauer schaffen wird. Dennoch hat er auch Bedenken geäußert, denn es soll hierbei nicht über die Stränge geschlagen werden.


Abschlussfeuerwerk

Innerhalb des deutschen Sportjugend Workcamps konnten ebenfalls einige Erfahrungen gesammelt werden. Die jungen Menschen haben einen einzigartigen Einblick hinter die Kulissen von Olympia bekommen. In Talkrunden mit verschiedenen Sportfunktionären wie zum Beispiel mit IOC-Vizepräsident Thomas Bach oder Sportjournalist Jens Weinreich wurden sowohl informative als auch kritische Darstellungen der olympischen Spiele den Teilnehmern vermittelt. Das Programm war sehr informativ, hat aber auch die Kultur von Singapur den jungen Menschen näher gebracht. Der Ausflug zum Beispiel auf die angrenzende Insel Pulau Ubin war ein außersportlicher Höhepunkt innerhalb des Programms. Die Organisation des Workcamps war sehr durchdacht und die Teilnehmer waren zu keinem Zeitpunkt demotiviert. „ Mir hat es wirklich super gefallen. Ich war sehr erstaunt darüber, wie Singapur sich präsentiert hatte. Alle Menschen waren sehr freundlich und es hatte den Anschein, dass es hier nur positive Dinge gibt. Durch die Workshops, die von unseren Betreuern abgehalten beziehungsweise vorbereitet wurden, haben wir auch viele Hintergründe kennengelernt und Informationen zu Olympia bekommen. Die Wettkämpfe der Sportler waren sehr spannend und gut organisiert. Ich war etwas irritiert darüber, dass zum Beispiel beim Judo, so wenig Teilnehmer am Start waren und auch nicht, wie bei richtigen olympischen Spielen, alle qualifizierten Nationen teilnehmen durften. Ich denke, im Allgemeinen sollte das Qualifikationssystem im sportlichen Beriech nochmals überdacht werden, da es auch hierzu Kritik von Seiten der Sportler gab. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt beim dsj-Workcamp teilzunehmen und wenn ich wieder eine solche Möglichkeit haben sollte, werde ich diese auf jeden Fall wahrnehmen.“, so eine Teilnehmerin des dsj- Youthcamps. Die Betreuer waren mit der Zusammenarbeit der Nachwuchskräfte sehr zufrieden und werden für die ersten olympischen Jugendwinterspiele in Innsbruck 2012 eine zweite Auflage dieser Art gestalten.


Vorni Auer und Christiane Weidendorfer mit den dänischen Handballerinnen (die Gold gewannen)

Die deutsche Nationalmannschaft ist am Freitagmorgen zurück nach Deutschland geflogen. Für die deutschen Judoka waren die Spiele mit einem zweiten und dritten Platz in der Einzelwertung sehr erfolgreich. Die dsj- Sportjugend mit Christiane Weidendorfer und Veronika Auer vom TSV München- Großhadern ist ebenso am Freitag zurück nach Deutschland geflogen.


Abschlussfoto der DSJ-Gruppe

Die Premiere der olympischen Jugendspiele wurde von Singapur sportlich, als auch kulturell für die Beteiligten einzigartig gemacht.

Christiane Weidendorfer

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