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BayernJudo.de: Im fünften Anlauf erfolgreich - Caballeros schlagen Mattenteufel
Sportgeschehen / Liga
Samstag, 6.11.2010 - 00:08 Uhr

TV Erlangen steigt in die 2. Bundesliga auf

Im fünften Anlauf erfolgreich - Caballeros schlagen Mattenteufel

Jahr für Jahr klopften die Kämpfer des TV Erlangen an der Tür zur 2. Bundesliga. Und von Mal zu Mal vernehmlicher. War 2006, als sich die gerade in die Regionalliga aufgestiegene Mannschaft erstmals gleich für die Bundesliga-Aufstiegsrunde qualifizierte, der Abstand zu den anderen anwesenden Mannschaften noch sichtbar zu groß, fehlte letztes Jahr nur ein Punkt, um aufzusteigen. Dieses Jahr hat es dann endlich geklappt.

Dabei begann der Wettkampftag mit einer Panne. Einer Autopanne. Da der Mannschaftsbus überfüllt war, fuhr noch der Kleinbus des Vereins mit einigen Fans hinterher. Doch der blieb trotz vorherigem Werkstatt-Termin auf halber Strecke mit einem Kühlerschaden liegen. Die Fans schafften es dennoch gerade rechtzeitig zum Beginn des kurzen Wettkampfes in Weimar.

Obwohl aus den DJB-Gruppen Süd, Süd-West und Mitte je zwei Mannschaften an der Aufstiegsrunde teilnehmen können, hatten nur der JFV Mattenteufel Erfurt und der TV Erlangen ihre Teilnahme gemeldet. Die Entscheidung musste also in einer einzigen Begegnung fallen.



Und sie fiel mit 1:5 sehr deutlich aus. Nach zwei Auftaktsiegen durch Hendrik Schumacher (-73 kg) und Volker Hummel (-100 kg) gegen Stefan Jessing und Matthias Born konnte Christian Köbis mit einem knappen Yuko-Sieg gegen Daniel Wilhelm in der 90 kg-Klasse auf 1:2 verkürzen. Kilian Tschöpe (Erlangen) und Benjamin Klöpfel trennten sich dann im Leichtgewicht nach hartem Kampf mit einem Unentschieden.

Doch das war das letzte Aufbäumen der Mattenteufel. Danach holten sie keine einzige Wertung mehr, sondern es gewannen die Erlanger Kämpfer Vinzenz Dotzler (-81 kg, gegen Dennis Sterz), Stefan Rieger (-60 kg, gegen Matthias Bickel) und Kai Brandes (+100 kg, gegen Marcel Frischmuth). Endstand 1:5 (5:40).



Für Erlangen geht damit ein seit fünf Jahren gehegter Traum in Erfüllung. Dank der Integration neuer Kämpfer, sowohl erfahrener Kämpfer wie Hendrik Schumacher (Post SV Bamberg) als auch Nachwuchskämpfern wie Kai Brandes und Kilian Tschöpe (TV Altdorf) oder Maximilian Hamann und Benedikt Weingärtner aus dem eigenen Nachwuchs konnte die Erlanger Mannschaft im Laufe des Jahres ihre personelle Basis verbreitern und sich auch sportlich weiterentwickeln.

Das erste Jahr in der 2. Bundesliga wird dann zeigen, ob die 5 Jahre Wartezeit gut angelegt waren. Immerhin: Die TG Schweinfurt, Aufsteiger vom letzten Jahr, hat vorgemacht, wie man sich in der 2. Bundesliga halten kann.

Gert Langrock
BJV-Presseteam

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