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BayernJudo.de: Erste Duftmarke in Rodewisch?
Sportgeschehen / Liga
Donnerstag, 31.3.2011 - 23:04 Uhr

Pressemeldung des TSV Abensberg zum Bundesligastart

Erste Duftmarke in Rodewisch?

Der deutsche Rekordmeister TSV Abensberg startet am Samstag in Rodewisch in die Bundesligasaison 2011. Sein junges Team mit vielen Eigengewächsen und Weltklasseathleten soll den Start in die Saison gelingen lassen.

Am kommenden Samstag um 17.00 Uhr wird der TSV Abensberg beim JV Ippon Rodewisch im Vogtland seine erste Duftmarke in Sachen Titelverteidigung abgeben. Henry Stöhr, die Judolegende des TSV Abensberg vergangener Tage, wird versuchen erstmals seit seinem 10-jährigen Engagement als Rodewischer Trainer dem TSV Abensberg ein Bein zu stellen.

„Ein komplettes Team und zusätzlich die neuen Hochkaräter Travis Stevens, Yannick Gutsche und Manuel Scheibel, da muss uns nicht Angst werden“, so Trainer Ivan Radu.



Der TSV Abensberg startet aber mit einer ganz klar definierten Planung in die Saison 2011. Es sollen noch mehr Nachwuchssportler aus den eigenen Reihen die Möglichkeit haben, die Bundesliga als "Ausbildungsplatz" für höhere Aufgaben zu nutzen. "Natürlich werden wir unser Ziel, den Titel zu verteidigen, nicht aus den Augen verlieren, doch wird bei dem einen oder anderen Kampf auch ein 16-jähriger, wie der Deutsche U20 Meister Manuel Scheibel, seine Chance erhalten", so Abteilungsleiter Otto Kneitinger. Wenn man bedenkt, dass mit Phillip Graf, Dominik und Sebastian Liebl, Gerhard Zeitler, Sebastian Seidl, Fabian Seidlmeier, Christopher Völk, Stefan Kneitinger, Martin Oberndorfer und Dominik Gerzer nicht weniger als 10 Eigengewächse das Grundgerippe der Mannschaften der letzten Jahre bildeten, ist ein Mehr an Einheimischen schon fast nicht mehr erreichbar. Eben der genannte Manuel Scheibel soll der 11. im Bunde werden.

Otto Kneitinger bat in einem kürzlich stattgefundenen Pressegespräch die vielen Abensberger Fans, den jungen Leuten den Rücken zu stärken, auch wenn mal ein Kampf verloren gehen sollte.

Aufgrund der Konstellation des Jahres 2011, bei dem der Nordmeister die Finalrunde ausrichtet, sei die Platzierung in der Liga Süd nicht von allzu großer Bedeutung. Hauptsache, man erreiche einen der ersten vier Plätze, der dann zu Teilnahme an den Play Offs berechtigt. Da der Deutsche Judo-Bund schon 2011 mit dem ersten Schritt der Bundesligareform beginnt, darf man schon dieses Jahr mit mehr Spannung rechnen. Erstmals steigen 2011 unwiderruflich die letzten beiden Teams ab. Der Sechste muss dann noch zusätzlich in die Relegation gegen den Sieger der 2. Bundesliga. Dies sollte eigentlich bedeuten, dass sich kein Team mehr leisten kann mit einer schlechten Mannschaft anzureisen. Schon die schlechtere Unterbewertung kann dieses Jahr über Abstieg oder Verbleib in der deutschen Eliteliga entscheiden.



Nach Rodewisch geht es für die Judokas um Trainer Ivan Radu am kommenden Samstag um 10 Uhr. Es ist ein großer Reisebus eingesetzt, damit auch Fans die Gelegenheit haben, die Mannschaft zu begleiten und zu unterstützen. Der TSV Abensberg fährt außerdem mit einer kompletten U17 Jugendmannschaft nach Rodewisch. Die Nachwuchskämpfer des TSV dürfen sich dort mit dem Rodewischer Nachwuchs bei einem Vorkampf zur Bundesliga messen.

Für Informationen rund um die Judo-Bundesliga 2011 hat der Deutsche Judobund eine neue Homepage erstellt. http://www.deutsche-judo-bundesliga.de. Dort kann man alles über die Kampftage, Ergebnisse und Informationen über alle Vereine erfahren.


Begegnungen des 1. Kampftages am 2. April
Bundesliga Gruppe Süd


16 Uhr: JC Rüsselsheim - KSV Esslingen
17 Uhr: JV Ippon Rodewisch - TSV Abensberg
17 Uhr: JC Wiesbaden - JC Ettlingen
18 Uhr: TSV Großhadern - JC Leipzig

Otto Kneitinger
Abteilungsleiter TSV Abensberg

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