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BayernJudo.de: TSV Abensberg startet furios mit 9:2 in Rodewisch in neue Saison
Sportgeschehen / Liga
Sonntag, 3.4.2011 - 17:50 Uhr

Bundesliga-Start für TSV Abensberg

TSV Abensberg startet furios mit 9:2 in Rodewisch in neue Saison

Es war ein Start nach Maß für den TSV Abensberg. Die Saison 2011 wollte man ganz im Zeichen des weiteren Einbaus der Abensberger Nachwuchssportler handhaben. Am ersten Kampftag ist der Plan bereits voll aufgegangen.

Mit Siegen von Phillip Graf, Fabian Seidlmeier, Stefan Kneitinger und Dominik Gerzer holten vier Eigengewächse die Punkte. Sebastian Seidl steuerte zwei Unentschieden gegen Nationalkämpfer Johannes Herzig bei. Mit Gerhard Zeitler und Christopher Völk musste man auf zwei Einheimische wegen Verletzung verzichten, so dass auch hier noch ein Riesenpotenzial abgerufen werden kann.

Ebenfalls aufgegangen ist der Beschluss der Abteilung bei jedem Bundesligakampf eine Jugendmannschaft mitzunehmen, um gegen den jeweiligen Gegner einen Jugendvergleichskampf zu organisieren. Rodewisch hat diesem Vergleich zugestimmt und so gab es vorab einen Kampf der beiden U17-Mannschaften. Die jungen Wilden des TSV machten mit einem furiosen 12:0 Sieg eine Vorlage für das Bundesligateam, die nicht zu überbieten war. Mit einer souveränen Leistung machte das Team, dass auch in Zukunft mit den Abensbergern zu rechnen ist.



1. Durchgang
Als dann um 17:00 Uhr der Bundesligakampf begann, war Andreas Tölzer der Erste auf der Matte. Er besiegte Fabian Hubert in einem ganz engen Kampf kurz vor Schluss mit einem Festhaltegriff (1:0).



Dimitri Peters machte nach nur knapp zwei Minuten mit einem vorzeitigen Sieg gegen Manuel Viehweg klar, wer „Herr der Matte“ ist (2:0). Sebastian Seidl und Johannes Herzig schenkten sich 5 Minuten nichts. Ein Unentschieden zwischen den beiden Nationalkämpfern war gerecht (2:0). Fabian Seidlmeier konnte in einem sehr aktiven Kampf gegen Simon Weig mit 3 Yukos klar dominieren, ehe er kurz vor Schluss mit einem tollen Konterwurf einen vorzeitigen Sieg einfuhr (3:0).



Seinen ersten Bundesligakampf bestritt Yannik Gutsche. Auch er konnte zeigen, welch großes Talent in ihm steckt. In Vertretung für Ole Bischof und Sven Maresch dominierte er gegen Sven Just den ganzen Kampf. Er ging mit Yuko in Führung und beendete das Duell schließlich mit einem Haltegriff vorzeitig. Ein toller Einstand und damit 4:0 für Abensberg.

Ludwig Paischer siegte binnen einer Minute gegen Sebastian Kroll (5:0), ehe Robert Dumke gegen den Vize-Europameister Aliaksandr Stsiashenka aus Weißrussland antrat. In einem unglaublich aktiv geführten Kampf ging Robert Dumke verdient mit Yuko in Führung. Bei einer Aktion am Mattenrand dann der große Schrecken auf der Abensberger Bank. Ohne Einwirkung des Gegners war ein Muskelbündel im Oberschenkel gerissen, wie sich bei der anschließenden Untersuchung herausstellte. Ein herber Verlust für den TSV Abensberg bei den anstehenden Aufgaben (5:1).

2. Durchgang
Im zweiten Durchgang wechselten die Abensberger vier neue Kämpfer ein. Phillip Graf siegte nach einem Waza-ari Rückstand noch mit einem tollen Ausheber mit Ippon gegen Steve Franke (6:1). Den kürzesten Kampf des Tages machte Stefan Kneitinger gegen Tom Uhlig. Nach nur 24 Sekunden beförderte er den Rodewischer mit einer wunderschönen Aushebetechnik auf die Matte (7:1).



Genauso Dominik Gerzer, der mit Manuel Viehweg einen Ex-Meister mit einem Fußwurf vorzeitig von der Matte schickte (8:1). Illias Illiads der vierte „Einwechsler“ zeigte seine ganze Klasse mit einem Schulterwurf, durch den er den Vize-Europameister Stsiashenka aus Weißrussland nach nur zwei Minuten besiegte (9:1).



Als einziger Verlierer musste im zweiten Durchgang Yannik Gutsche, der mit einer Knöchelverletzung gehandicapt war, die Tatami verlassen (9:2). Mit zwei Unentschieden von Andreas Tölzer und Sebastian Seidl stand das Endergebnis von 9:2 fest. Ein toller Auftakt des TSV Abensberg.

Weitere Informationen unter deutsche-judo-bundesliga.de

Otto Kneitinger
TSV Abensberg

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