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BayernJudo.de: „Momentan bewegt sich unsere Streitkultur unterhalb der Gürtellinie“
Verband
Samstag, 16.4.2011 - 10:21 Uhr

DJB-Präsident Peter Frese rügt unsachliche Kritik im Umgang mit Funktionären

„Momentan bewegt sich unsere Streitkultur unterhalb der Gürtellinie“

In einem dieser Tage erschienenen Interview mit dem Judo Magazin kritisiert der Präsident des Deutschen Judo-Bundes, Peter Frese, deutlich den zuletzt häufig geübten Umgang mit ehrenamtlichen Funktionären und forderte einen anderen Umgang: „Ich will Kritik. Doch auch Kritik muss fair bleiben.“

Das Interview führte Judo Magazin-Redakteur Oliver Kauer-Berk, nachdem schon der gesamte Vorstand des Hessischen Judo-Verbandes um Präsidentin Beate Schmidt und - aus persönlichen Gründen - der Präsident des Württembergischen Judo-Verbandes, Klaus Aschmann, zurückgetreten waren, aus Anlass des Rücktritts von BJV-Präsident Raimund Kronawitter mit Peter Frese.

Frese betonte, dass sich Funktionäre der Kritik stellen müssten. Das gehöre zur Demokratie. Er stellte aber zur Diskussion, „ob es begründet ist, wenn man gewählte ehrenamtliche Vertreter aus der tiefen Deckung heraus pausenlos angreift.“ Auf Nachfrage verwies Frese auf das Missverhältnis, wenn „Beschwerden per E-Mail gleichzeitig an 600 Leuten verteilt (werden), anstatt sich erst einmal direkt an die gemeinte Person zu wenden.“

Das gesamte Interview mit DJB-Präsident Peter Frese im neuen Judo Magazin auf Seite 8.

Gert Langrock
BJV-Presseteam

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