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BayernJudo.de: Der Enten-Lockruf bringt 60 junge Judokas zusammen
Aus den Bezirken / Oberfranken
Montag, 30.5.2011 - 21:00 Uhr

Judo-Spiele-Tag der U11 in Bamberg

Der Enten-Lockruf bringt 60 junge Judokas zusammen

Am Sonntag trafen sich 60 junge Judokas der Altersklasse U11 aus Oberfranken in der Graf-von-Stauffenberg-Turnhalle in Bamberg, um ihre Judo-Kenntnisse spielerisch zu erproben.

Als der Bezirkslehrbeauftragte Helmut Neugebauer den Lockruf auf seiner Entenpfeife ertönen ließ, eilten alle 60 „Küken“ zu der roten Kampfläche zusammen, setzen sich und lauschten den Anleitungen ihres „Meisters“. Nach einem ersten Kennenlernen beim „Mc-Donalds-Spiel“ bewiesen die Teilnehmer, dass ihnen das EHEC-Bakterium bereits ein Begriff ist. Zwar ließen die drei Teilnehmer, die die EHEC-Bakterien darstellten, ihre infizierten Opfer sofort zu Boden gleiten, aber zwei oder drei gesunde Judokas transportierten diese sogleich schonend und sicher in das nächste Krankenhaus (eine blaue Niedersprungmatte), von der sie dann sofort gesundet aufsprangen und eifrig weiter mitspielten.

Der Judo-Spiele-Tag stand unter dem Motto „Raufen und Randori“. Helmut gelang es auf spielerische Art die Kinder dazu zu führen. Beim Judo achten die Übenden sowohl auf ihre eigene körperliche Sicherheit als auch auf die des Partners. Mit den folgenden Übungen zeigten die Kinder, dass sie bereits die Verantwortung für ihren Partner übernehmen können. Zwei Judokas fassten sich jeweils am Ärmel und rollten so im Vorwärts- und Rückwärts-Purzelbaum über die Matte. Als nächstes wurde dies auch aus dem Kniestand seitwärts geübt. Daraus ergab es sich, dass die Kinder im Folgenden verschiedene Methoden versuchten, wie sie einen Uke, der im Kniestand steht, werfen können. Sie entwickelten selbständig verschiedene Techniken, die sie dann im Plenum präsentierten.

Als Variation zum klassischen Randori bot Helmut den Kindern den „Hubschrauber-Modus“ an: ein Kind kniet in der hohen Bank und ein anderes liegt mit dem Bauch auf dem Rücken des unteren. Dann beginnt das obere Kind sich wie ein Rotor zu drehen. Auf das Kommando „Hashime“ beginnt der Zweikampf.

Schnell gingen die vier Stunden mit Helmut vorbei. Er wurde von acht Übungsleitern bzw. Trainerassistenten auf der Matte unterstützt. Aus den aufmerksamen „Küken“ vom Anfang wurden beim letzten Spiel jaulende „Werwölfe“, die sich mit großem Applaus bei Helmut für den abwechslungsreichen und kurzweiligen Judo-Spiele–Tag bedankten.

Gitti Meiller-Krner

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