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BayernJudo.de: Sieg auf höchster Ebene
Aus- und Fortbildung
Dienstag, 21.6.2011 - 20:22 Uhr

DJB-Jugendleiterseminar in Hannover

Sieg auf höchster Ebene

Wo trifft man ganz viele Jugendleiter auf einen Haufen? Wo kann man Erfahrungen in der Jugendarbeit in geselliger Runde austauschen und wird über aktuelle Entwicklungen im DJB informiert? Wo bekommt man Anreize wie das Jugendtraining interessant und abwechslungsreich gestaltet werden kann? Wo kann man sich im Parcoursport und im brasilianischen Kampftanz ausprobieren? Wo darf man sich noch einmal wie ein Kind auf der Matte bewegen? Das alles und noch viel mehr bietet das alljährliche Jugendleiterseminar des DJB.

Dieses fand am vergangenen Wochenende am Olympiastützpunkt in Hannover statt. Aus Bayern beteiligten sich Frank Christgau (Breitensportreferent, Bezirk Mittelfranken) und Kati Hübner (stellvertretende Jugendreferentin w). Die 25 Teilnehmer aus ganz Deutschland trafen sich am ersten Tag nach dem Abendessen im Tagungsraum „Asien“, um sich gegenseitig kennenzulernen und um Neuigkeiten von der Bundesjugendleitung zu erfahren.

Bundesjugendleiter Norbert Specker, informierte über Beschlüsse bei der Jugendvollversammlung Anfang Juni in Nürnberg. Ines Ernst (stellv. Bundesjugendleiterin) berichtete von der Planung der Jugendreise nach Südafrika zur u20-Weltmeisterschaft und Kati Hübner (stellv. Bundesjugendleiterin) stellte die Entwicklung des DJB-Juniorteams dar.



Parcoursport mit Frank Christgau, Jane Hartmann, Ralf Deckers (v.l.n.r.)

Der Praxis-Samstag begann mit Hindernissen in den Seminarraum. Nicht verwunderlich, denn das Thema hieß Â„Parcour-Sport“. Die neue Jugendsekretärin, Simone Schuster, ließ die Teilnehmer nach einer kurzen Einführung in die Theorie des Parcoursports eigene Erfahrungen machen. Am Nachmittag entführte Robert Ernst die Jugendleiter nach Brasilien. Mit südamerikanischer Musik im Hintergrund versuchten alle Anwesenden den Grundschritt der Capoeira, die Ginga, und weitere Elemente auszuführen.



Frank Christgau beim Capoiera

Direkt im Anschluss herrschte reges Treiben auf der Judo-Insel Japan. Schildkröten, Robben, Krebse und viele andere tummelten sich auf der Matte um den sanften Weg zum Dojo zu finden. Der Grund: Andreas Schäfer aus Peine stellte verschiedene Judo-Spiele auf der Tatami vor. Am Abend organisierten die Genthiner Mädels einen lustigen Wettbewerb mit „flash cups“. Nach anstrengenden und spannenden Duellen konnte sich Frank Christgau (im Team mit der Hessin Kerstin Bissinger) über den 1. Platz des „FLASH-CUPS“ freuen.



Die Sieger des Flash-Cups

Am Sonntag referierte Kati Hübner über die Bedeutung der sportlergerechten Ernährung und Rainer Hussong (Referent Sport, DJB) stellte die aktuellen Zahlen der Judo-Safari vor sowie verschiedene Turnierformen der U11 zur Diskussion.

Mit vielen Eindrücken, Erfahrungen und allerhand Neuem reisten die Teilnehmer ab und freuen sich schon darauf sich nächstes Jahr in diesem Kreise wieder zu sehen.

Kati Hübner
stellv. Jugendreferentin w

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