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BayernJudo.de: Michael Jurack, Olympiadritter von Athen kam in die Oberpfalz.
Aus den Bezirken / Oberpfalz
Mittwoch, 30.11.2011 - 16:03 Uhr

Training mit Olympia-Ass

Michael Jurack, Olympiadritter von Athen kam in die Oberpfalz.

Eine randvolle Matte und strahlende Gesichter gab es beim 3. Kreisrandori in der Freystädter Mehrzweckhalle. Michael Jurack, Olympiadritter von Athen kam in die Oberpfalz.

Das Kreisrandori ist eine vom TSV Freystadt ins Leben gerufene Veranstaltung. An 4 Terminen über das Jahr verteilt, lud der TSV Freystadt Vereine aus dem Landkreis Neumarkt zum gemeinsamen Training ein. Zielgruppe bei den ersten beiden Terminen im Frühjahr waren die Jüngeren und die Anfänger, die noch nicht berechtigt sind, an Wettkämpfen teilzunehmen. Sie konnten so erste Erfahrungen mit fremden Partnern sammeln. Geleitet hat das Training Dan-Trägerin Annelie Schiller unterstützt von den Vereinstrainern. Jeweils 25 – 30 Sportler nahmen mit viel Spaß daran teil. Der 4. Termin im Oktober fand in Form eines Kata-Lehrgangs, geleitet von Thomas Kraus, statt. Auch diese Veranstaltung war mit 22 Sportlern aus dem Landkreis gut besucht.

Höhepunkt war aber unbestreitbar das 3. Kreisrandori im September. Dazu konnte TSV Abteilungsleiter Reiner Brinkmann den Olympiadritten von Athen 2004 Michael Jurack als Trainer gewinnen. Diesmal waren ausdrücklich auch die älteren und erfahrenen Judoka geladen. 50 Aktive aus dem Landkreis Neumarkt und vom eingeladenen TuS Kastl wollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, um gemeinsam mit dem Militär-Weltmeister von 2005 auf der Matte zu stehen. Nach lustigen Aufwärmspielen feilte Michael Jurack unterstützt von den Vereinstrainern an der Technik des Nachwuchses. Im besonderen Fokus standen dabei der Ippon-Seoi-Nage und der „Tölzer-Dreher“. Geduldig zeigte Michael Jurack hier immer wieder, worauf zu achten ist und unterstützte selbst die Kleinsten beim Ausprobieren. Dazu gab er auch den ein oder anderen Tipp für die Umsetzung im Wettkampf. Im anschließenden Randori galt es das Gelernte anzuwenden. Die U20-Wettkämpfer und Vereinstrainer ließen es sich dabei natürlich nicht nehmen, einmal gegen Jurack anzutreten.



Eine Pause dazwischen gab es nur für die Teilnehmer. Michael Jurack musste unterdessen Fragen beantworten, Trainingstipps geben und natürlich Autogramme schreiben. Bereitwillig signierte der sympathische Sportler T-Shirts, Gürtel und Jacken. Jeder, der fragte, bekam auch ein Erinnerungsfoto mit ihm. Ehrfürchtig betrachteten die Judoka die olympische Medaille, die er mitgebracht hatte.

Am Ende zeigte sich Michael Jurack sehr zufrieden mit dem Engagement der Sportler und forderte sie auf, Wettkämpfe zu bestreiten, nicht um unbedingt zu gewinnen, sondern um sich mit anderen zu messen. Er bedankte sich für die Einladung und kündigte an, gerne wieder einmal zu kommen. Mit viel Applaus wurde er verabschiedet und alle waren unisono der Meinung:“Das war super“.

Claudia Baumgrtner-Zick
TSV Freystadt

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