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BayernJudo.de: Großhaderner und Gröbenzeller "Urgestein" ist von uns gegangen...
Mittwoch, 11.4.2012 - 11:55 Uhr

Abschied von Ferdinand Hohenester

Großhaderner und Gröbenzeller "Urgestein" ist von uns gegangen...

Ferdinand Hohenester, ambitionierter „Steinsammler“ und Naturliebhaber, war selbst ein „Urgestein“ im bayerischen Judo-Geschehen. Schon 1949 kam er mit seinem Freund Josef „Peps“ Heitzer von Freising nach München und kämpfte für den TSV Großhadern (Bay. Meister).

Hier war er auch als Trainer tätig, bis er für einige Jahre nach Südafrika auswanderte. (Unser BJV-Ehrenmitglied Sigi Sterr erinnert sich noch daran, wie ihm der „Ferdl“ die Fallübungen beibrachte.)

Dort wechselte er seinen Beruf vom Lehrer zum Mineningenieur und pflegte sein Hobby als Mineraloge. Nach seiner Rückkehr heiratete er, siedelte sich in Gröbenzell an und trat dann nach Gründung der Judoabteilung diesem Verein bei.



Er war immer ein humorvoller Trainingspartner und auch Jahre im Vorstand der Abteilung tätig. Für unseren Sport überzeugte er auch seine Frau Erika, die viele Jahre für eine zuverlässige Kassenführung in der Abteilung sorgte. Sein viel zu früh verstorbener Sohn kämpfte ebenfalls viele Jahre in der Schüler- und Jugendklasse für die Gröbenzeller Judoka.

Bis in seine letzten Tage war Ferdinand Hohenester der Judoabteilung immer eng verbunden und in deren Freundeskreis ein witziger, geistreicher Gesprächspartner. Seine soziale und geradlinige Geisteshaltung, gepaart mit bayerischem Humor sorgte für viele nette Anekdoten.

Wir werden ihn als aufrichtigen Freund und Weggenossen lange Zeit in Erinnerung behalten.
Seiner Tochter Barbara gilt unser Mitgefühl.

Paul Barth, Präsident des BJV
Christa Frey, 1. JC Gröbenzell

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