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BayernJudo.de: "Judo hat mir gezeigt, dass es sich lohnt für etwas zu kämpfen!"
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Donnerstag, 19.4.2012 - 17:09 Uhr

Philine Falk im Portrait

"Judo hat mir gezeigt, dass es sich lohnt für etwas zu kämpfen!"

„Ich bin vor jedem Wettkampf aufgeregt, jedoch nicht übermäßig. Ich sage mir, dass ich gut trainiert habe und einfach mein Bestes geben werde!“ Das möchte im Judo jeder gerne, doch bei vielen ist das Beste nicht gut genug. Anders bei Philine Falk, die wir euch heute gerne näher vorstellen möchten.



Beruf und Sportkarriere, das sind die angestrebten Ziele des Nachwuchstalentes vom TSV München-Großhadern. Im Klartext: Orthopädin und Olympiasiegerin! Große Intentionen, doch die zielstrebige Gymnasiastin ist auf dem besten Weg dorthin. Im Juniorenbereich hat die Münchnerin in den vergangenen Jahren schon kräftig abgesahnt und den Vize-Europameistertitel in der U17 sowie den Internationalen Deutschen Meistertitel und die Nationalen Meisterschaften (sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft), ebenfalls in der Altersklasse U17, gewonnen.
„Die EM in Malta war für mich ein tolles Erlebnis, da dort alles verlief wie geplant“, erzählt Philine. Sicherlich hat das Ausnahmetalent dort auch die eine oder andere Kontrahentin mit ihren Spezialtechniken Uchi-mata bzw. im Boden mit dem seitlichen San-kaku ausgeschaltet!



Doch nicht nur im Wettkampf, auch im täglichen Training liebt sie es, sich mit anderen zu messen. Auch wenn die Konkurrenz in den eigenen Reihen mit den Zwillingen Theresa und Amelie Stoll sowie mit Michelle Hürzeler ziemlich groß ist. „Wir trainieren jetzt schon so lange miteinander“, dass an Neid bzw. Konkurrenzkampf nicht zu denken ist. Sollte einmal die Andere besser sein und gewinnen, so „sind wir trotzdem ein Team“. Selbst wenn man, egal wo, als Favoritin in den Kampf geht, „darf man sich nicht allzu großen Druck deswegen aufbauen, da man sonst daran zerbricht“.
Ein Team ist auch die Frauen-Bundesliga-Mannschaft des TSV München-Großhadern, für das die 16-Jährige demnächst an den Start gehen wird. Doch Philine macht sich über Erfolgsdruck eher weniger Gedanken. „Ich denke, dass es hart wird, ich mich aber ohne Druck hochkämpfen kann“. Auch wenn „jede Niederlage bitter ist“, so hat sie doch einen gewissen Lerneffekt.



Rückhalt bekommt die Schülerin vor allem über ihre Mutter, die früher selbst den Judosport betrieben hat und deshalb zu vielen Wettkämpfen mitreist. Auch der Rest der Familie verfolgt Philines Leistungen immer. Auch Freundschaften sind ein wichtiger Teil ihres Lebens. „Trotz des vielen Trainings, den Wettkämpfen und den Lehrgängen finde ich genug Zeit, um mit Freunden etwas zu unternehmen“.
Das freut uns und bei so viel Unterstützung kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen!
Wir vom Bayerischen Judoverband wünschen ihr in Zukunft viele schöne Ippons und einen erfolgreichen Verlauf ihrer noch jungen Karriere!


Bilder: Oliver Lang

Claudia Plötz
BJV-Presseteam

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