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BayernJudo.de: Siegen durch Nachgeben
Sportgeschehen / Liga
Donnerstag, 19.4.2012 - 20:41 Uhr

Kreisliga Mnchen

Siegen durch Nachgeben

Für die Zuschauer des ersten Hartecker Heimkampfes waren es kurzweilige Begegnungen. Die Mannschaft Harteck III stand im Gegensatz zu Ihren Konkurrenten, dem ESV München und dem Münchner Judoclub in doppelter Besetzung auf der Matte und hatte so den Luxus nach belieben die Gewichtsklassen besetzen zu können.


So musste sich der MJC in der ersten Begegnung gegen den ESV München mit einem 5:2 (50:20) geschlagen geben und ermöglichte es Harteck III sich auf ihre vermeintlichen Gegner einzustellen. Harteck III trat mit 6 G-Judokas und Ihrem Betreuer, Pöhlmann Moritz gegen den MJC an. Das „G“ steht hierbei für die geistige Behinderung der Judosportler, welche bereits teilweise auf über mehr als 10 Jahre Judoerfahrung zurückgreifen können. Das von der Stadt München geförderte Projekt der Inklusion u.a. im Rahmen der Kreisliga konnte beginnen.

Durch die geringe Kämpferbeteiligung waren die Judokas des MJC gehandicapt, Ihnen fehlten 3 Kämpfer in der Siebenermannschaft. Nach zwei Siegen von Leitschak und Neukirchinger gegen Bartek Prawica und Bernd Hadwiger und drei Freilosen von Dilon, Sabah-Yalda, Michael Meßerer, Jochen Brezina stand es 3:2 für Harteck III. Den entscheidenden Punkt machte nach 2 Minuten Moritz Pöhlmann gegen Brk mit einem Ippon, bevor Benjamin Binder das Nachsehen gegen Heine hatte und die erste Begegnung 4:3 (40:30) für Harteck III entschieden wurde.

Die nächste Kampfbegegnung an diesem Tag eröffnete der amtierende Special Olympia Goldmedaillengewinner Bartek Prawica mit einem Freilos im Schwergewicht gegen den ESV München. Den Ausgleich schaffte Danert gegen Hadwiger. In der Gewichtsklasse – 73 kg musste Glockmann gegen Dilon Sabah-Yalda verletzungsbedingt aufgeben. Den dritten Punkt erreichte Michael Meßerer durch eine Bestrafung wegen unerlaubten Beingriffs von Rampp. Den entscheidenden letzten Punkt für den vorzeitigen Sieg von Harteck III erreichte Alwin Brenner gegen König. Nach weiteren 2 Minuten konnte Schugmann und Voigt gegen Moritz Pöhlmann und Benjamin Binder nachbessern und ein Endergebnis von 4:3 (40:30) erreichen.

Alle Begegnungen waren von schnellen Ippons geprägt, frei nach dem Judomotto „Siegen durch Nachgeben!“









Bilder: Oliver Lang / BJV-Presseteam

Alwin Brenner
SF Harteck

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