Banner
BayernJudo.de: Im Judoanzug auf Safari
Aus den Bezirken / Oberpfalz
Montag, 21.5.2012 - 08:31 Uhr

Judo-Safari beim TSV Freystadt

Im Judoanzug auf Safari

„Vom gelben Känguru zum schwarzen Panther “ lautete das Motto der diesjährigen Judo-Safari des TSV Freystadt. 21 Nachwuchsjudoka aus Freystadt und Postbauer-Heng folgten der Einladung und trafen sich am ersten Maiwochenende in der Freystädter Mehrzweckhalle zum Judo-Sportfest.


Aufwrmen: Alle dem Coach nach
Die Judosafari bestand wie immer aus drei Teilen: Leichtathletik, Kreativteil und Budo-Wettbewerb. Leichtathletik ist im Normalfall „laufen, werfen, springen“. Das klingt bekannt und etwas langweilig, nicht aber bei Judoka!









Nur Fliegen ist schner
So mussten unsere Teilnehmer nicht einfach nur geradeaus laufen, sondern unterwegs auf Matten Judorollen einbauen. Für manche war das gar nicht so leicht. Gesprungen wurde nicht in den Sand, sondern auf die Weichbodenmatte, was den einen oder anderen zu akrobatischen Einlagen verführte.







Jacken-Weitwurf
Beim „Werfen“ wünschten sich alle den beliebten Judojacken-Weitwurf – mit einem Ball, das kann ja jeder! Also falteten die Kids die Jacken erst einmal sauber und verschnürten sie mit dem Gürtel. Denn, dass nur fest und eng verschnürte „Päckchen“ weit fliegen, hatten die meisten noch vom letzten Jahr in Erinnerung. Wie ordentlich alle ihre Jacken zusammenlegen konnten, verwunderte dann doch so manche Mutter, die zusah.







Alles auf Null - beim Memory
Für den Kreativteil hatten wir uns in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen. Mit Fotos aus dem Vereinsarchiv wurden im Vorfeld ein Memory und ein Puzzle gebastelt. Hier sollten unsere Sportler zeigen, dass sie auch schnelle Denker sind. Die jüngeren Kinder hatten einen riesigen Spaß beim Memory. Auf den Bildern konnten die Kids sich selbst, ihre Trainer oder Vereinskollegen entdecken. Eingeteilt in Kleingruppen wurde gespielt, dabei sollten in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Paare gesammelt werden. Gerne riskierten auch die Eltern einen Blick auf die Motive.




Gemeinsames Grbeln ber dem Puzzle
Die älteren Teilnehmer versuchten sich am 96teiligen Puzzle. Es zeigte die Freystädter Mannschaft mit Michael Jurack, dem Olympiadritten von Athen. Michael Jurack hatte den TSV im letzten Jahr besucht und noch heute erinnern sich unsere Judoka gerne an diesen Tag. Das Puzzle erwies sich als harte Nuss, mussten doch 30 Köpfe und ebenso viele weiße Judogi auf einem Foto richtig angeordnet werden. Auch hier wurde in der Kleingruppe gearbeitet und die Zeit gemessen. Die Teilnehmer der schnellsten Gruppe erhielten die meisten Punkte.







Auf der Matte
Ein Randori bildete dann den Abschluss. Viele freuten sich, dass es endlich auf die Matte ging. Angefeuert von den Freunden und den Eltern stellten alle ihre Judo-Kenntnisse unter Beweis.

Die begehrten Aufnäher für die Judogi werden im Juli auf dem Sommerfest verliehen. Eines kann man heute schon verraten, auch „schwarze Panther“ wird es geben.

Und nächstes Jahr gehen alle wieder auf die Pirsch …



Die Teilnehmer der Judo-Safari beim TSV Freystadt

Claudia Baumgrtner-Zick
TSV Freystadt

[Druckansicht]

SUCHE: