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BayernJudo.de: Das BJV-Präsidium stellt sich vor
Verband
Montag, 21.5.2012 - 20:47 Uhr

Nach dem Verbandstag

Das BJV-Präsidium stellt sich vor

Gerd Egger ist der neue Mann an der Spitze des BJV. Er hat sowohl auf der Matte als auch als Funktionär viel für den Judosport geleistet. Er war mehrfacher deutscher Meister in seiner Alters- und Gewichtsklasse. Auch auf europäischer Ebene war er sehr erfolgreich. So wurde er 1963 und 1967 in seiner Alters- und Gewichtsklasse Europameister. 1972 errang er auf der Olympiade in München den 7.Platz. Die schönsten Judoerlebnisse, so meint er heute rückblickend, waren jedoch die Erfolge von Paul Barth, Günther Neureuther, Peter Jupke, Richard Trautmann, Udo Quellmalz, und Florian Wanner. So ist er, der Gerd Egger. Nicht seine Person ist ihm wichtig, sondern die Sache und der Judosport im Allgemeinen.

Er ist nicht der Mann der großen Worte, sondern er ist der Macher, der das Beste für den Judosport herausholen will. Bewiesen hat er das schon früher, als er 1995 die Weltmeisterschaft 2001 nach München holte. Auch sonst stellte er sich in der Vergangenheit in mehrfacher Weise als Funktionär in den Dienst der Sache. Seit Jahren ist er Leistungssportreferent im DJB und leitet zugleich die Judoabteilung des TSV Großhadern.

Nun wurde er auf dem letzten Verbandstag des BJV auch noch zum Präsidenten des BJV gewählt. Es hätte sich glücklich gefügt, so meint er, dass das Amt des Leistungssportreferenten im DJB zur gleichen Zeit gestrichen wird. Damit hätte er wieder mehr Zeit für sein neues Amt.

Als Vizepräsident steht ihm Andreas Adam zur Seite, der als Trainer und Funktionär in mehreren Vereinen tätig war, bzw ist. Er ist Trainer B (Leistungssport) und Trainer C (Breitensport) und besitzt außerdem die Kampfrichterlizenz D. Zusätzlich ist er in viele judobezogene Projekte involviert, die sein Organisationstalent untermauern. Sein Heimatverein ist der TuS Bad Aibling.

Der andere Vizepräsident ist der Abensberger Johannes Schabel, den Gerd Egger schon im Vorfeld angesprochen hatte. Schabel, der 2006 aus beruflichen Gründen mit dem Judosport aufhörte, gibt als Motiv für seine Wahl an, er wolle dem Bayerischen Judosport als Verbandsfunktionär das zurückgeben, was er durch diesen Sport Schönes erleben durfte.

Als Schatzmeister konnte Gerd Egger seinen Vereinskollegen Klaus Enkelmann gewinnen, der als Leiter eines Physiotherapiezentrums beste Voraussetzung für diesen Job mit sich bringt.

Auch neu ist Jochen Heruth, der dem Verband in der Jugendarbeit schon lange wertvolle Dienste geleistet hat. Er löst Jens Keidel ab, der jetzt mit seiner Schule u.a. die Trainerausbildung durchführt.
Zum Schluss ist noch der Geschäftsführer Gerhard Auer zu nennen, der wohl froh ist, dass sich das Blatt so gewendet hat, und alle Posten des Präsidiums besetzt werden konnten. Er hat auch die schwere Aufgabe, das neue Präsidium in die internen Arbeitsabläufe einzuweisen, was ihm bei seiner jahrelangen Praxis auch gelingen wird.

BayernJudo wünscht dem neuen Präsidium einen guten Start und eine allseits gute Hand.


Johannes Schabel, Andreas Adam, Klaus Enkelmann, Jochen Heruth, Gerhard Auer, Gerd Egger (Bild v.l.n.r.)

Lutz Meier-Staude
Referent für Öffentlichkeitsarbeit

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