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BayernJudo.de: 55 begeisterte Judoka von 11-19 Jahren werfen Nage-no-kata
Dienstag, 3.5.2005 - 17:48 Uhr

Erster Jugend Kata Lehrgang in Bayern

55 begeisterte Judoka von 11-19 Jahren werfen Nage-no-kata

Zum ersten Mal fand in Bayern ein Jugend Katalehrgang statt, zu dem sich 55 Teilnehmer im Alter von 11 bis 19 Jahren zusammen mit ihren Trainern einfanden. Sie allen waren am Ende begeistert und werden die Idee, Kata als Hauptübungsform unseres Judo zu betrachten, sicher weitertragen. Ziel ist nicht nur die Umsetzung im Judotraining, sondern auch die Teilnahme an Katawettbewerben.

Die Verantwortlichen des Prüfungswesens nutzten die Einführung der neuen Prüfungsordnung, die ja auch das Fach Kata enthält, um auf eine der Hauptübungsformen im Judo aufmerksam zu machen: die Kata. Hierzu konnten bei der DJK Ingolstadt 55 Teilnehmer aus allen Teilen Bayern begrüßt werden. Die Referenten Stefan Bernreuther, Karsten Dickers und Sven Keidel sahen sich Jugendlichen aus Mittel- und Unterfranken, Nieder- und Oberbayern gegenüber. Selbst weite Anfahrtsstrecken wie aus Zwiesel, Eltmann oder Garmisch waren kein Hindernis.
So sahen die Judoka zum Einstieg die gesamte Nage-no-kata von Stefan und Karsten, die mit ihrer langjährigen Erfahrung bei Katawettbewerben sicher zu den besten Referenten in Bayern zählen. Nach einem zielgerichteten Aufwärmprogramm begannen wir mit der Gruppe Koshi-waza, anhand derer einige Grundzüge der Nage-no-kata erläutert wurden. Hierbei steckten sich Trainer und Teilnehmer gegenseitig mit ihrer Begeisterung an. Da bei diesem Jugend-Katalehrgang sehr viel methodischer vorgegangen wurde, als wir das bei ähnlichen Lehrgang für die Erwachsenen bisher getan hatten, konnten nur noch Teile der Te-waza Gruppe geübt werden.

Wir haben aber gemerkt, dass grosses Interesse an solchen Lehrgängen besteht, so dass wir diese verstärkt in den Bezirken anbieten wollen. Auch die Kata-Wettbewerbe sollen schon in der zweiten Jahreshälfte in den Bezirken stattfinden, damit die Jugendlichen ihre gewonnenen Kenntnisse erproben und sich damit messen können.

Sven Keidel
Prüfungsreferent BJV

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