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BayernJudo.de: Bayern hält den Anschluß
Sportgeschehen
Dienstag, 15.11.2005 - 00:31 Uhr

Deutsche Kata Meisterschaften

Bayern hält den Anschluß

Bei den Deutschen Kata Meisterschaften in Königs-Wusterhausen konnten die bayerischen Judoka zwar keine Medaille erringen, hielten jedoch den Anschluß an die überragenden Athleten aus Nordrhein Westfalen und Hessen.

Die Deutsche Kata Meisterschaft fand in diesem Jahr in Brandenburg in Königs Wusterhausen bei Berlin statt. In einer wunderschönen Halle wurden an 2 Tagen die Deutschen Meister der Nage No, Katame No, Ju No und Kodokan Goshin Jitsu No Kata ermittel. Bayern war mit insgesamt 6 Paaren in allen Kata vertreten. Armin Hausmann vom TV Altdorf als erfahrener Kata-Wertungsrichter des BJV war ebenfalls im Einsatz. Er hat mit Klaus Richter vom DJK Aschaffenburg jetzt Verstärkung erhalten. Klaus bestand im Rahmen der Deutschen Meisterschaft seine Prüfung zum Kata-Wertungsrichter. Der BJV verfügt damit jetzt über zwei aktuelle Kata-Wertungsrichter.
Am ersten Tag begannen die Wettkämpfe mit der Nage No Kata. Hier waren für Bayern am Start (bei allen Paaren wird Tori zuerst genannt) Arnulf Kisslinger und Markus Meisl von Nippon 2000 Passau, Martin Jung und Magnus Jezussek vom TV 1848 Erlangen sowie Kars-ten Dickers (TV 1860 Fürth) und Stefan Bernreuther (TSV Wachendorf). In dem starken Starterfeld mit insgesamt 23 Paaren erreichten Kisslinger/Meisl den 11. und die Debütanten Jung/Jezussek den 9. Platz. Dickers/Bernreuther qualifizierten sich als 5. für die Finalrunde der besten 6 Paare. Hier schafften sie es mit einem starken Durchgang, sich noch auf den insgesamt 4. Platz zu verbessern.
In der Kodokan Goshin Jitsu No Kata war Bayern durch Heribert Hartmann und Sebastian Klinger (TSV Altusried) vertreten. Bei insgesamt 13 startenden Paaren konnten sich die bayerischen Vertreter für die Endrunde qualifizieren. Hier erreichten sie einen hervorragenden 4. Platz.
Am zweiten Tag fanden die Wettkämpfe der Ju No und der Katame No Kata statt. Die bayerischen Vertreter im Bereich Ju No Kata, Hinnerk Hagenah und Magnus Jezussek (TV 1848 Erlangen) mussten bei ihrem ersten Start in dieser Disziplin den deutlichen Rückstand des BJV im Bereich Ju No Kata auf die dominierenden Athleten aus Hessen und Nordrhein-Westfalen erkennen. So langte es lediglich zu Platz 12 bei 13 startenden Paaren.
In der Katame No Kata konnten Stefan Bernreuther (TSV Wachendorf) und Karsten Dickers (TV 1860 Fürth) ihre starke Leistung aus der Nage No Kata nicht wiederholen. Dennoch ist Platz 13 bei 19 Startern ein ordentliches Ergebnis.
Als Resümee aus den Wettkämpfen in Brandenburg bleibt ein zufrieden stellendes Ergebnis für den BJV. Der Abstand zu den dominierenden Landesverbänden Nordrhein-Westfalen (8 Platzierungen unter den ersten 3) und Hessen (3 Platzierungen unter den ersten 3) ist jedoch groß. Die Dominanz und lange Tradition dieser Landesverbände drückt sich auch in den Ergebnissen des parallel ausgetragenen Jugendpokals Nage No Kata aus. Es wird viel Training, Unterstützung von Verband und Trainern, mehr Breite und allgemeinen Einsatz erfordern, um Bayerns Erfolge im Shiai auch im Bereich Kata erreichen zu können.
So bleiben für die Teilnehmer eine insgesamt schöne Meisterschaft in angenehmer Atmosphäre und natürlich der Wunsch, sich gegen hoffentlich wachsende innerbayerische Konkurrenz im nächsten Jahr wieder zu qualifizieren.

Sven Keidel
Prüfungsreferent BJV

Deutsche Katameisterschaften
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