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BayernJudo.de: Ein Nachtrag
Inzell & Co
Donnerstag, 1.12.2005 - 02:50 Uhr

Inzell-Sommercamp S3

Ein Nachtrag

Mittlerweile ist es zwar schon Winter, aber das ist doch genau die richtige Zeit, sich noch einmal an sommerliche Tage zu erinnern und sich darauf zu freuen, dass es (irgendwann) endlich wieder wärmer wird. Um die Erinnerung an den Sommer ein wenig aufzufrischen, haben wir hier einen Bericht vom MU14-Sommercamp für euch.

Nach Anreise und der bereits aus dem Vorjahr bekannten Einweisung in unsere beiden Blockhütten Nr. 7 und 8 durch unsere coolen Coaches Nick und André am Samstag Nachmittag gingen wir, die zweiundzwanzig motivierten MU14-Judoka, erst einmal zum Essen und stärkten uns dabei für das anschließende abendliche Begrüßungstraining.

Nach der ersten, durchschlafenen Nacht, war der Sonntag ausgefüllt mit Frühstück, Mittagessen (schon wieder Essen ;-)), Klettern mit Seilsicherung am Kletterturm im Camp, Hi-Ball spielen (auf einem Trampolin hüpfend sich gegenseitig einen Softball über eine Trennwand zuwerfen) und dem zweiten anstrengenden Judotraining.

Am Montag durften (o.k. mussten) wir gleich nach dem Frühstück unsere Gliedmaßen zum trainieren bewegen. Der erste Wettbewerb zur Wahl „Mr. Inzell“ war das „Mörderspiel“, welches so ablief, dass jeder Judoka einen Zettel mit dem Namen eines Anderen bekam. Den Kämpfer der diesen Namen trägt, musste der Besitzer des Zettels „umbringen“, indem er ihm einen beliebigen Gegenstand in die Hand gab. Den zweiten und dritten Wettbewerb, einen möglichst hohen Turm bauen und eine menschliche Pyramide in Stand zu bringen, gewann Blockhaus 8 (wir).Den vierten, fünften und sechsten Wettbewerb, das Einsteinrätsel, ein Gedicht über irgend etwas und der Triatlon waren nicht mehr so einfach.

Dienstags gab es wieder ein Abendtraining, das die beiden Trainer Nick und André diesmal jedoch nicht so anstrengend gestalteten, weil wir zuvor das „Spiel ohne Grenzen“ (Wettbewerb zwischen den 14 „Häusern“) bestritten.

Zur besseren Auslastung der nur in begrenzter Stückzahl vorhandenen Mountainbikes fuhr ich am Mittwoch in der „6er-und-Nick-Gruppe“ als Anhängsel bei einer Gruppe Handballerinen mit. Das Judotraining an diesem Tag war im Stand von Uchi-mata und am Boden von der „Ossigurke“ geprägt.

Die 16 anderen Judoka tourten gemeinsam mit André am Donnerstag auf den Mountainbikes. Dominik, der Gründer und Inhaber des Dobbyshop`s bekam heute eine Schiene an dem im Training verletzten Arm. Mit der im Lager zurückbleibenden Gruppe, kletterte ich am Kletterturm oder spielte Hi-ball. Nach dem Abendessen stieg die Spannung, da die Siegerehrung vom SPOG (Spiel ohne Grenzen) sowie anschließend die laute Abschiedsdisco stattfanden.(Haus 7, die Atompilze wurden 8. (Naja durchschnittlich) und Haus 8, die Nonames wurden 4.(juhuuu)). Dieser Tag blieb trainingsfrei. Geburtstagskind Marco bekam zwar nicht viele Geschenke, hatte aber trotzdem einen schönen Tag.

Dafür aber mussten wir Judoka am Freitag leider zwei Trainingseinheiten auf der Tatami bewältigen. Die Aquavivas reisten schon heute nach dem Mittagessen ab. Zusätzlich stand bereits am Morgen, noch vor dem Frühstück, Frühsport auf dem Plan.

Der Samstag danach war wegen des erforderlichen aber unbeliebten Hausputzes und der Abreise für die Judoka recht langweilig. Die Gruppe verabschiedete sich voneinander und zerstreute sich anschließend mit dem Wunsch „Auf Wiedersehen“.

Andreas Bauhofer

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