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BayernJudo.de: Bundesfinale der Schulen
Sportgeschehen / Verschiedene
Samstag, 18.3.2006 - 01:18 Uhr

Jugend trainiert für Olympia

Bundesfinale der Schulen

Da das Bundesfinale immer ein Highlight für alle teilnehmenden Judoka darstellt, wird eine trockene Ergebnisaufstellung diesem Ereignis natürlich nicht gerecht. Deshalb hier nun endlich der offizielle Teilnehmerbericht (fast) live aus Oberwiesenthal! Natürlich von unserer mittelfränkischen Roman-Schreiberin Lena Weissmann (von wem sonst?). Wenn ihr beim Lesen nur die Hälfte versteht, dann macht euch nichts draus - das ist durchaus so gedacht! ;)

Montag Morgen, 8:59 UhrÂ… 1. Faschingsferientag. Alle bayerischen Schüler befinden sich in der TiefschlafphaseÂ… Montag Morgen, 9:00 UhrÂ… Noch immer 1. Faschingsferientag und alle bayerischen Schüler befinden sich in der TiefschlafphaseÂ… alle, außer mir *damn*Â…und unseren 14 anderen Kämpfern, in diesem Moment wohl alle seltsam aggressiv auf Wecker (in meinem Fall besonders auf hellblaue vom Aldi)

10: 30 – Ganz ohne Aggressionen (und niemand weiß, an was die ausgelassen wurdenÂ… hrhr) und relativ gut gelaunt UND (Attention) *pünktlich* stehen alle auf dem Parkplatz vor der Schule. Dank gefühlter -273,5° C und 90 Minuten Wartezeit auch relativ wachÂ… und auch die Vorfreude auf unsere bevorstehende Woche JTFO wird so langsam gewecktÂ…
Hier entsteht unser (erstes) Mannschaftsfoto.

12: oo – *bibber*Â… endlichÂ… Der Bus kommt. Liebe Leute, es ist wirklich möglich: Berufsumschulung in hohem Alter. Musterbeispiel unser Fahrer hier: vom Busfahrer zum Bofrost-MannÂ…

13:00 – Crashkurs Bayerisch für uns Franken. Die Langläufer, die bei uns mitfahren, geben uns den gern umsonst. Lustige LeuteÂ…Erst lachen sie unsere Anti-Dialekt-Sprache aus und dann unsere 2 cm SchneeÂ… Dann fangen sie ein Gespräch über Nierwaaaanaaa (*Nirvana*) anÂ… und wir sind dran mit LachenÂ…

16:00 – Die Langläufer hörn allmählich auf, bei jedem Blick aus dem Fenster die Stirn zu runzelnÂ… denn der Schnee wird mehr und mehr und mehrÂ… dann kommt das erste Ortsschild Oberwiesenthal und die Lena entdeckt die größten Eiszapfen ihres LebensÂ… ein Erlebnis, das in meinem Herzen sicherlich Spuren hinterlassen wirdÂ… xD Ok ok. Weiter gehtÂ’sÂ… Ankunft im Hotel (Zeitgleich mit 300 anderen Sportlern
*schluck*
Und bis wir die Zimmerschlüssel und die tollen Ausweise (mit denen man sich extrem wichtig fühlt) in den Händen halten verläuft alles ziemlich normal.

Kurzer Lagecheck. Hier ist sooo viel Schnee wie ich noch nie in meinem ganzen Leben gesehen hab. Der Schnee liegt so hoch, dass man die Busfahrpläne an den Haltestellen erst freischaufeln muss, dass im Laufe der Woche ein paar lustige Langläufer aus dem ersten Stock in den Tiefschnee springen ohne sich zu verletzen, und dass, wenn man durch die geräumten Straßen läuft, der Schnee wie riesige Wände links und rechts aufragtÂ… x)

16: 30 – Nürnberg hat den 2. Stock besetzt, und der Jörg findet dem netten Kasseler Trainer einen verständnis- und rücksichtsvollen Freund und lustigen ZeitgenossenÂ… sie müssen einfach Seelenverwandte sein! Dementsprechend lieb und gefasst nimmt unser Jörg auch die Nachricht auf, dass er seinem neuen Freund in dieser Woche keine Gesellschaft leisten wirdÂ…der Grund, warum dieser sein Zimmer nicht teilen will, ist sicherlich nur die Angst davor, jemanden in irgendeiner Weise zu störenÂ… Während Jörg noch mit den Tränen kämpft gehtÂ’s für die Kämpfer schon mal zum WiegenÂ… das erste und letzte Mal für die gesamte Woche!!! Und während wir älteren Mädels die Klamotten von uns schmeißen und nur noch mit ein paar Angstschweißperlen auf der Stirn auf die Waage steigen, hängt die kleine Natascha am Wasserhahn und schluckt und schluckt, um ihre fehlenden 100 g auf die Gewichtsanzeige zu bringenÂ…

17:00 – Willkommensfeier mitten im (2 Meter hohen) Tiefschnee, in klirrender Kälte, mit unglaublich interessanter und emotional ergreifender Willkommensrede und im Anschluss ein ganz besonderes Spektakel in Form eines fantastischen Live-Auftritts der einheimischen Bergkapelle. Dass die Steffi und ich da nicht dabei sein konnten und wir stattdessen im warmen Zimmer testen mussten, wie gut sich die Betten zum hüpfen eignen und wie lange man headbangen muss, bis sich das Gehirn wie Matsch anfühlt, trieb uns wirklich Tränen der Enttäuschung in die AugenÂ…

19:00 Uhr – Nach dem gemeinsamen Abendessen im Speisesaal (die mögen die Nudeln hier in Sachsen nicht al denteÂ…) pilgern Steffi und ich also zum Frustabbau in den Keller, wo eine Punkrockband aus der Gegend spielt. Sie nennen sich die "Lokalhelden" - aber nach den ersten paar Tönen beginnt man schwer an dieser Aussage zu zweifelnÂ… Was solls! Fürs Pogo reichts!! Steffilein beschließt schnell, sich lieber raus zu setzen, aber ich hab meinen Spaß da drin und Gott sei Dank komm ich heile davon, im Gegensatz zu dem armen Kerl, der danach Platzwunden im Gesicht und am Kopf hatÂ… Die andere halbe Mannschaft hat sich irgendwann im Lauf des Abends, aus Rücksicht auf unseren Freund aus Kassel, vom Gang verdünnisiert und zum Robert aufs Zimmer verzogen und zieht sich einen wirklich furchteinflößenden Horrorfilm über eineÂ…ähem *räusper* Vogelscheuche rein.

22:00 - *insbettgehzeit*Â… Aaah, nein. Neinneinnein. *insbettgehSOLLzeit*

7:00 Uhr - FrühstückÂ…!!! Jetzt haben WIR den Beweis. Wir sind Zeugen und haben es alle am eigenen Leib erfahrenÂ… die Legenden über die riesigen Buffets, die seit Jahrtausenden unter den Athleten auf dem Landesfinale kursieren sind wahr! SIE SIND WAHR! Beim Betreten des Speisesaals appelliert die gesamte Mannschaft in Gedanken an euch, liebe Nachwuchssportler. Strengt euch an und qualifiziert euch für das Bundesfinale. Es lohnt sich.

8.oo - Ungewohntes Gefühl, sich mal mit gefüllten Bäuchen auf den Weg zum Wettkampf zu machen. Wir verpassen den Bus zur Halle natürlich absichtlich, weil wir alle wirklich gern mit den fetten Taschen durch den Tiefschnee bergauf und bergab laufen, um das Frühstück gleich wieder abzutrainiern!

9:00 – Kampfbeginn. *frier* *bibber* Was hatte Aufwärmen noch mal für einen Sinn? In der zur Judo-Wettkampfstätte umfunktionierten Tennishalle eher keinen. Petra, Klaus, Iris und Jörg tun ihr Bestes um die Mannschaften zu motivieren, und ein bisschen klappts:

12:00 - Sieh an, die Mädels gewinnen ihren Premiere-Kampf gegen Nordrheinwestfalen mit 3:2. Bei den Jungs läufts noch besser: Sie besiegen Hessen und Bremen je mit 5:o und müssen sich erst im dritten Kampf gegen die berühmt-berüchtigten Frankfurt/Oder-er aus Brandenburg geschlagen gebenÂ… da dann aber auch mit 0:5! Die Mädels müssen im letzten Kampf gegen Jena ein 2:3 einsteckenÂ… ich gestehe! Ich bin schuld! Trotz einer deutlichen Führung flieg ich doch noch exakt 2 Sekunden vor Schluss. (Im Ernst, man sieht die Uhr auf dem Video!) Net so schlimm – mit dem Ergebnis sind Jungs und Mädels beide als Pool-Zweite für die Finalrunde qualifiziert!!
15:00 - Unten im kleinen Restaurant bestellen ein paar noch Pommes (naja, die heißen in Sachsen ja Bömmes xD xD xD) bei der hyperfreundlichen Kellnerin, dann gehtÂ’s zurück ins Hotel.

AM ABENDÂ…
Kk, ich hör jetzt mal mit der komischen Zeiteinteilung auf, ab hier hab ich eh keine Peilung mehrÂ… ;) Wir Mädels stürmen nach den Kämpfen erst das Hallenbad und dann die hoteleigene SaunaÂ… und leider merkt die Saunafrau auch nach ein paar Minuten, dass wir drin sitzen, ohne 2,50 gezahlt zu habenÂ… Im Laufe unseres 1. Saunaganges lösen wir das Rätsel der bunten LichterÂ…FARBENTHERAPIE!! Unsere körpereigenen Schwingungen passen sich denen des Lichtes anÂ… ommmmÂ…Körper und Geist werden in Einklang gebrachtÂ… ommmÂ… besonders das pinke Licht hats in sich: löst versteckte Aggressionen und setzt sie auf der Stelle frei!! Da schaut ihrÂ… wir haben rausgefunden, was selbst die Saunafrau noch nicht wusste;) xD xD Die Jungs spielen währenddessen fröhlich auf dem Gang und gewinnen gleich das Herz des Kasseler Trainers für sich. Der verlangt ja auch wirklich nichts von ihnenÂ… nur RUUUUHEEEE!!! Dann gibtÂ’s noch mal ne Sondervorstellung von Roberts unglaublich schlechten HorrorfilmenÂ… exklusiv für uns läuft am Abend: Die ZahnfeeÂ… Ein bisschen Gruselstimmung kommt wenigstens noch auf als 1) die Martina zu schreien beginnt wie am Spieß und 2) das Licht angeht und wir alle unsere blutverschmierten Hände bemerkenÂ… ok ok, sind nur TiefkühlbeerenÂ…

Mittwochmorgen. 8 Uhr.
Alles wie gesternÂ… Aufstehn, Frühstück, raus in den SchneeÂ… aber diesmal kriegen wir den Bus; recht viel entspannender ist die Fahrt aber auch nicht, weil dreihundertsiebenundachtizmillionenhundertzwölfzig Sportler nur schwer in einen kleinen Bus passen. Wenigstens ist die Halle an diesem Tag etwas besser geheizt. Warm wird uns aber trotzdem nicht wirklichÂ… Aber die Mädelsmannschaft wird nervöser und nervöser. Die ersten Gegner in der Finalrunde sollen die Mädels aus Frankfurt/Oder, Brandenburg, sein. Wo unser
Ex- Altdorfer, der Kai; (Hi Kaix) bis zum Deutschen Meister trainiert wurde, da kommen auch noch mehr Kampfmaschinen herÂ… und so gehen wir erstmal kläglich mit 5:0 unter. Nicht mal da wird uns richtig warm, da kaum eine länger als eine Minute auf den Beinen bleibt und von uns, wie man später sehr schön auf dem Video sieht, auch kein einziger wirklicher Angriff kommt. Bei den Jungs gehtÂ’s da knapper zu. Die kämpfen hart, aber am Ende reichts nur für ein 2:3 gegen Hamburg. Die Mädels machen in ihrer 2. Begegnung dann die Mädels aus Schwerin niederÂ… wirklich ziemlich niederÂ… 2 oder 3x kommt der Sani auf die Mathe um die nach Luft schnappenden Schwerinerinnen wieder zum Leben zu erweckenÂ… es geht 4:1 aus, wobei nur unsere Kleine einen Punkt abgibt. Aber als jüngster Jahrgang auf ner Deutschen hat mans ja auch nicht leicht, und es beschwert sich auch wirklich niemand. Zum krönenden Abschluss des Tages noch ein richtiger Leckerbissen: Unsere Jungs besiegen die Niedersachsen (die noch so schön siegessicher sind ; ) richtig schön mit 5:0Â… ein Bilderbuchkampf nach dem Nächsten. Und als auch noch der Robert mit seinen 57 Kilo in der Plus-Klasse seinen 100-Kilo-Gegner aushebt (!!) und ziemlich sauber auf Punkt wirft, ist die Halle am Jubeln.
Diesmal gehtÂ’s zu Fuß nach Hause, oh Freude. Als wir noch verhältnismäßig locker durch den Tiefschnee stapfen, die 70-Kilo-Taschen auf den Schultern, ahnt noch niemand welch schreckliches Attentat der Jörg plantÂ… ganz unten entsteht dieses bezaubernde Bild (siehe unten)

Dann gehtÂ’s los: die Skipiste rauflaufen bis zum HotelÂ… dass es einigen zu anstrengend wird, macht nix WEIL es ja ein paar nette Jungs gibt, die freiwillig leiden und gleich mit 2 Taschen da raufmarschierenÂ…danke an der
Stelle;
Endlich im Hotel angekommen fühlt man sich dann doch irgendwie gut, weil man was geschafft hat;) Böse, gaaanz böse, wenn so Freaks wie wir Wind von so was wie einem „Wettbewerb für das außergewöhnlichste Mannschaftsfoto“ bekommenÂ… da entsteht dann so was wie das hier:
(siehe nochmal unten)
Zitat Mannschaft: „aaaah is das kalt es is so kalt hilfe es is kalt aaaaaaaah kalt kalt kalt…“ Chronische Dummheit lindert das Leid in solch einem Fall nicht unbedingt, wie wir am Beispiel Steffi sehn: die rutscht gleich noch aus und fliegt schön in den SchneeÂ… Leider fehlen hier die drei Kleinen: Sophia, Natascha und Julia, die irgendwie verpeilt sind grad im SchwimmbadÂ… Danach gibtÂ’s mal wieder SaunaÂ… wir treffen sogar LiloÂ…^^ und net vergessen: FKK ZONE=P

Donnerstag, 3. Kampftag.
Finaltag, und die Chance, es allen noch mal zu zeigen. Als erste Gegner haben wir noch mal die Mädels aus Jena, Sachsen. Diesmal fliegt meine Gegnerin schon nach kurzer Zeit (des war ich euch schuldig, Mädels) und somit steht es am Ende 3:2 für uns! DannÂ… kleines FinaleÂ… Platz 3 oder 4? Der nächste Kampf soll es entscheiden. Und wer wird aus dem Halbfinale runter zu uns geschickt? Frankfurt/Oder!! Die müssen sich mit einem deftigen 4:1 gegen die Mädels aus Sindelfingen geschlagen geben, die später Deutsche Meister werden – herzlichen Glückwunsch!!! Motiviert sind wir nach zahlreichen Teambesprechungen schon, gegen die Nervosität hilft das nicht wirklich. Die 5:0 Niederlage steckt uns noch zu sehr in den Knochen. Nach unserem kleinen Finale gegen die Frankfurterinnen steht auf der Punktetafel ein 2:3 – und obwohl wir knapp verloren haben, sind wir alle zufrieden!! 2:3 ist ein knappes Ergebnis – da sieht mans, wir könnens doch
Einen Punkt mussten wir schon mal im Voraus abgeben, da es der Julia so schlecht ging, dass sie den Kampf gleich aufgab. Besonders erwähnenswert sind hier die Kämpfe von der Steffi, die es dank akrobatischer Einlagen wie immer schaffte, NICHT auf Ippon zu fliegen, und ein Yuko über die Zeit retten konnte, und der Sabrina, die ihre Gegnerin so souverän besiegte, dass diese von ihrem Trainer gleich mal die Ohren lang gezogen bekam! Immerhin waren die Brandenburgerinnen über die zwei abgegebenen Punkte so frustriert, dass sie am liebsten „kommen und uns eine in die Fresse haun“ würdenÂ… Mit unserem 4. Platz sind wir ziemlich zufrieden!! Die Bubis verlieren ihre letzten beiden Kämpfe gegen die starken Mannschaften aus Bottrop und Jena je mit 2:3. Das macht insgesamt Platz 6 – Glückwunsch, Jungs!

Im Hotel angekommen gehtÂ’s gleich mit der Abschlussfeier und Siegerehrung im Freien weiter. Und wieder mal ist es s-s-s-s-soooÂ… k-k-kaltÂ… *bibber* Die Ehrung dauert bei so vielen Mannschaften ziemlich lang. Dass der Sprecher bei jeder einzelnen Mannschaft die Altersklasse (Jungen/Mädchen III) dazu nennt, obwohl es nur eine einzige Altersklasse gibt, macht irgendwann aggressiv, ebenso wie die Maskottchen namens Fichtelchen, Knurzelwurzel, Wurzelknurzel und der Troll xD xD xD Und die Breakdance-Gruppe aus Chemnitz verzweifelt am glatten BodenÂ… Die einzigen, die supercool die Ruhe bewahren und wieder mal einen fantastischen Auftritt hinlegen sindÂ… die einheimische Bergkapelle *gg* Sobald uns der Jörg erlaubt zu gehen flitzen wir alle wieder ins Hotel. Noch nicht mal nach dem Abendessen sind alle Füße wieder aufgetaut, also gehtÂ’s mal wieder in die Sauna. Dort kriegen wir wenigstens mal von ein paar Langläufern erklärt, was ne Loipe ist (wobei ich sagen mussÂ… ich bin die Einzige die es net wusste x) Nach 3 Gängen müssen wir dann gehen, damit wir rechtzeitig zur Abschlussbesprechung kommen. Danach wiederum gibtÂ’s ne lustige Disco im Speisesaal, wo sich die Teens zu übelstem Hip-Hop und Techno die Seele aus dem Leib tanzen. Wir wünschen uns einmal Soad und haben die Tanzfläche gleich für uns alleine, und einmal Smells like teen spirit. Dann reichts uns wieder uns wir beschließen, auf unserm Zimmer ne Special Indie-Party zu starten – aber als wir auf den Gang kommen ist leider schon ein ziemlicher Streit zwischen einem Hotelgast und unseren Leuten im GangeÂ…
Ich versuche im folgenden Text die Konversation so originalgetreu wie möglich wiederzugeben punkt

Hotelgast – Ich fühle mich bedroht, ihr habt an meine Tür geklopft! Robert – Wir haben an keine Tür geklopft!!! Â… Hotelangestellte – Eure Musik ist viel zu laut! So geht das nicht! Hotelgast – Ich fühle mich bedroht! Du(Robert) bist der Führer!!!
Robert – Achso, ich bin also der Führer. Wir haben an keine Tür geklopft! Hotelangestellte – Das kann nicht sein, dass eure Musik so laut ist! Dies ist ein Wellnesshotel! Hotelgast – Ich fühle mich bedroht! Ich rufe die Polizei! Wenn noch einmal jemand klopftÂ…
Robert: Wir haben an keine Tür geklopft!
Hotelangestellte – Ich will doch nur, dass ihr die Musik leiser macht!
Hotelgast: Â… wenn noch einmal jemand klopft, dann zieh ich den zu mir ins Zimmer und dann garantiere ich für nichts mehr was mit ihm passiert!

Dann bekommt der „Hotelgast“ noch Verstärkung vom Obermeckerer in Form vom Trainer der Kasselmannschaft – nur noch liebevoll „der Kasseler“ genanntÂ… Angesichts der gereizten Stimmung auf unserem Gang verlegen wir die Party in den AufzugÂ… Der übt auf uns eine seltsame Faszination aus, so dass wir da bestimmt 1 1/2 Stunden hoch und runter fahren, hoch und runterÂ… vom 7. Stock bis ins Erdgeschoss, und wieder in den 7.,Â… Weil niemand sich so recht traut, einfach auf uns draufzuspringen, haben wir nur selten Leute die mit uns mit fahrenÂ…;) Der Abend geht mit Massagen und Musik hörn auf dem Zimmer, Fernsehgucken, Karten spielen, Süßigkeiten essen und so weiter ziemlich chillig weiter, bis wir irgendwann nachts dann doch vom Jörg gebeten werden, schlafen zu gehenÂ… Tun wir natürlich gleich ohne weiteres;)

Dann is auch schon zu Ende *schluchz*
7:30 Taschen einladen, 8:oo AbfahrtÂ… und tschuuuuusÂ…

Anmerkung der Autorin: Aus Sicherheitsgründen und zum Schutze der Betroffenen wurden einige Geschehnisse, die man vielleicht als erwähnenswert einstufen würde, beim Schreiben des Berichtes nicht berücksichtigt und bleiben so ausschließlich Insidern vorbehalten. Bitte haben sie Verständnis
x)

Es kämpften für die Mannschaft der Bertolt Brecht Schule als Vertreter
Bayerns:
Mädels:
-44kg: Sophia Weißmann, 5Ga, Julia
-48kg: Natascha
-52kg: Lena Weißmann, 9Ga
-57kg: Stefanie Werner, 9Gc, (Martina Ulherr, 8Ga)
+57kg: Sabrina Pfortner, 9Ga, Katharina Nietzer, 7Ga

Jungs:
-46kg Michael Heinitz, 7Ga, Alexander Klier, 8Ga
-50kg Fabian Bujnoch, 8Ga, Josch Herga
-55kg Raiko Heymann, 8Ra
-60kg Thomas Feder, 8Ra
+60kg Robert Lepp, 8Ga

Lena Weissmann

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