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BayernJudo.de: Klausurtagung des erweiterten Gesamtvorstandes in Oberhaching
Verband
Freitag, 29.9.2006 - 10:20 Uhr

Zielsetzungen für das nächste Jahr

Klausurtagung des erweiterten Gesamtvorstandes in Oberhaching

Der erweiterte Gesamtvorstand (eGV) des Bayerischen Judo-Verbandes führte am vergangenen Wochenende mit der Klausurtagung die alljährliche Pflichtveranstaltung für das Präsidium, die Ressortleiter und ihre Stellvertreter durch. Ein Großteil des eGV nahm diese Verpflichtung auf sich, indem sie persönliche und sonstige Prioritäten hinten anstellten und zur Klausurtagung kamen.

Das lange Wochenende begann mit einem gemeinsamen Abendessen am Freitag. Es schloss sich ein formeller Teil an: eine GV-Sitzung und ein Widerspruchsverfahren. Über vier Stunden wurde diskutiert, beraten und beschlossen. Zum gemütlichen Teil blieb nur wenig Zeit.

Mit der Gestaltung der Klausurtagung war Sven Keidel beauftragt. Am Samstagvormittag hatten alle anwesenden Mitglieder des eGV die Möglichkeit, sich positiv und natürlich auch kritisch über den Zeitraum Juni 2005 bis zu dieser Tagung auszulassen. Dies wurde sehr intensiv, offen und direkt genutzt. Es wurde sehr viel Positives festgestellt und nicht ganz so positive Abläufe oder Verhaltensweisen wurden offen angesprochen. Wobei die Besonderheit darin bestand, dass sich betroffene Vorstandsmitglieder zu Kritik nicht rechtfertigen durften - nicht immer ganz einfach. Denn schließlich ist man ja gewohnt, sich für alles zu rechtfertigen. Über die einzelnen Themen darf nicht berichtet werden, sie unterliegen dem Seminargeheimnis und dürfen nur intern weiter diskutiert werden.

Am Nachmittag wurden die bekannten Judo-Werte, moderiert von Sven Keidel, auf den jeweiligen persönlichen Arbeitsstil und das persönliche Verhalten übertragen. Hier konnte jeder Einzelne seine Arbeitsweise, seinen Charakter darstellen. Dabei wurden dann auch viele Themen, wie z.B. Höflichkeit, Umgang miteinander usw., teils heftig, aber zielführend diskutiert.

Auch Judo-Praxis war angesagt. Unter der Anleitung von Jens und Sven Keidel wurden Koordinationsspiele aus dem U8-Projekt geübt, die Teilnehmer hatten einen Riesenspaß. Artistik war der nächste Part. Der eGV zeigte hier seine Möglichkeiten in vielfältiger Gestaltungsform. Anschließend wurde die Itsutsu-no-kata vorgestellt und geübt. Nach ca. 30 Minuten konnten alle Teilnehmer diese nicht alltägliche Kata vorführen, auch Partnerwechsel waren unproblematisch.

Ein gemeinsamer Saunagang und das gemeinsame Abendessen waren schließlich die „Vorbereitung“ für zwei Stunden „Disco-Bowling“. Die Mitglieder des eGV waren voller Konzentration dabei und zeigten großes Talent für diese Sportart. So wurde der Samstag als ein sehr gelungener Tag für die künftige Zusammenarbeit im eGV betrachtet.

Am Sonntagmorgen fand nochmals ein Feedback zum Samstag statt, die Resonanz war durchweg positiv. Im Anschluss kamen die Bezirksvorsitzenden bzw. Bezirksvertreter dazu. In kleinen Gruppen konnten die Bezirksvertreter ihre Probleme mit den einzelnen Fachressorts im eGV diskutieren. Es war sehr interessant, sehr lehrreich - die Zeit war einfach viel zu kurz. Nach dem Mittagessen hatten die Bezirksvertreter nochmals die Gelegenheit, in der gemeinsamen Runde Fragen zu stellen. Präsident Gerhard Fleißner gab noch einige Informationen. Gegen 15.30 Uhr endete eine erfolgreiche Klausurtagung für alle Beteiligten. Die Teilnehmer freuen sich bereits auf die nächste Klausurtagung im September 2007.

Auf den Bildern:
Gruppenbild der Teilnehmer
Vizepräsident Robert Keil und Geschäftsführer Gerhard Auer bilden das starke Fundament für den Prüfungsreferenten Sven Keidel und seinem Stellvertreter Stefan Bernreuther.



Gerhard Fleißner
Ehrenpräsident

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