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BayernJudo.de: Tag 5, Mittwoch 4. April
Aus- und Fortbildung
Donnerstag, 5.4.2007 - 09:43 Uhr

Grundstufenlehrgang 2 zur Trainerausbildung

Tag 5, Mittwoch 4. April

Der heutige Vormittag stand ganz im Zeichen des Bodens.
Als praktische Ausgangsposition für Bodenrandori zeigte Sven Keidel, dass beide Partner auf dem Hosenboden nebeneinander sitzen, beide schauen jeweils in die Richtung des anderen und greifen den Ärmel vor ihrer Brust, die rechte Hand ans Revers. Fand ich ganz gut, da sich ein Haltegriff sogleich anbietet und aktiver kämpfen gefördert wird. Bei Stillstand wieder in Ausgangsposition.

Da ich gerade im Moment erfahre, dass ich hier keine großartige Technikbeschreibung abliefern soll, sondern nur so eine Art Erfahrungsbericht, möglichst wahnsinnig lustig, für den amüsierten BJV-Seiten-User, erwähne ich nur noch das für mich Wichtigste.
Bei Yoko-Shio-Gatame auf Bogenspannung achten, also Hüfte zu Boden bringen, nur mit Oberkörper über Uke, der Kopf schaut eher nach oben, erstaunlicherweise hat man vielmehr Kontrolle über Uke, als sich das anhört.
Dann gab es noch ein paar Angriffe gegen die Bank, die mit Tate-Shio-Gatame und Okuri-eri-jime beendet wurden, ausgehend vom Doppelreversgriff und seitlich/schräg nach hinten gerichtetem Zug auf Tori zu. Des Weiteren Sankaku und Ude-garami. Außerdem Waki-gatame. Na ja, war schon ein ganzer Haufen an Techniken.
Eigentlich auch alle prima, bis auf eine recht komplizierte Stand-Boden-Situation, die ich jetzt nicht beschreibe, da ich sie nicht so ganz verstanden habe, ihre Einsatzmöglichkeiten leider auch nicht. Auf jeden Fall rollt man 2-mal vorwärts rechts und links und fasst Ukes Knie, na ja, in der Art halt.
Danach Trainingsmethodik in Theorie bei Jens, leider war ich nicht so arg aufnahmefähig (postpradiales Tief), daher verzichte ich jetzt auf Details. Es ging halt darum, wie man passende Belastungsreize setzt, auf die der Körper des Judoka reagiert.


Ganz lustig waren anschließend die jeweiligen 20-minütigen Lehr-übungen, bei denen auf 3 Matten gleichzeitig angehende Übungsleiter Trainingseinheiten zu vorher zugeteilten Themen hielten.
Die Kritik der Trainer erschien mir eigentlich passend und freundlich, aber es ist wohl doch besser, wenn ich jetzt diesen Artikel beende, um meine Lehrübung nochmals zu überarbeiten, während die anderen jetzt alle was trinken gehen.

Klemens Landwerlin
Teilnehmer der F-ÜL-Ausbildung

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