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BayernJudo.de: Unsere Kinder sind ja absolut begeistert
Aktionen / Kim Possible
Dienstag, 1.5.2007 - 03:57 Uhr

Kim macht stark!

Unsere Kinder sind ja absolut begeistert

Ute Fleißner stemmt in Coburg das Kim Possible-Training fast allein - und das für mehr als 200 Kinder und Jugendliche. Hier gibt sie ihre Eindrücke von der ersten Woche wieder.


Herein zum Kim Possible-Agententraining in Coburg!
Als ich Anfang November 2006 auf der Heimfahrt von der DJB-Mitgliederversammlung von Nürnberg nach Coburg von „Kim Possible“ erfuhr, war ich sofort begeistert: Das ist die Chance, für unseren Judo-Sport zu werben und Mitglieder zu gewinnen. Meine Begeisterung wurde bald in Schranken verwiesen, war doch die Begeisterung nur bei wenigen vorhanden. Mir wurde schnell klar, dass nur wenige zu uns in den Verein kommen, wenn wir nur Werbung und Berichte für die Aktionswochen schreiben.


Am Anfang des Trainings war das Wort...
In unmittelbarer Nähe unserer Trainingshalle sind zwei Schulen, eine Grundschule und eine Realschule. Schnell war die Idee geboren, die jeweilige Schulleitung zu begeistern und die „Kim Possible-Aktion“ an den Schulen durchzuführen. Warum sollten wir warten, bis Interessierte zu uns kommen? Ich gehe auf die Kinder und Jugendlichen in den Schulen zu!



Was ist Judo? Die Kinder hren Ute Fleiner gebannt zu.
Meine erste Anfrage an der Realschule wurde sofort mit Interesse aufgenommen. Mit den 6. und 7. Klassen konnte ich im Rahmen des Sportunterrichtes planen. An der Pestalozzischule, die direkt an der Sporthalle angrenzt, musste ich erstmal ein klares „NEIN“ entgegennehmen. In der folgenden Diskussion mit dem Schulleiter setzten sich meine Argumente durch - mein nächster Erfolg. Nach Rückfrage bei den Klassenlehrern hatten 13 von 15 Klassen Interesse. Beide Schulen integrierten die „Kim Possible-Trainingswochen“ in ihren Stundenplan, so dass ich nun für 8 Klassen den Sportunterricht übernehme. Fünf Klassen konnten dann doch aus organisatorischen Gründen nicht teilnehmen.


Ute Fleiner mit der Klasse 2a
Zurück aus dem Osterurlaub stellte ich mir einen persönlichen Wochenstundenplan auf und erschrak: Wie soll ich das je auf die Reihe bringen? Jeden Tag - und das vier Wochen lang! - mehrere Trainingseinheiten an den Schulen und an zwei Tagen in der Judo-Abteilung des Post SV Coburg. Irgendwie dazwischen 4 Stunden zur Arbeit gehen, meine zwei Kinder und meinen Mann versorgen. Die flexible Arbeitszeit bei meinem Arbeitgeber, der HUK Coburg - Rechtsschutz, und das Verständnis der Arbeitskollegen halfen mir. Unsere Kinder und mein Ehemann motivierten mich ebenfalls: Mach mal, den Rest erledigen wir zu Hause. Also: Beste Voraussetzungen.

Am Sonntagabend wurde ich dann doch ein wenig nervös, denn am Montagmorgen hatte ich bereits die ersten Sportstunden. Aber es gab kein Zurück mehr, es war alles abgesprochen, die Pläne standen.

Es kam alles viel besser, als ich mir je vorstellen konnte.


"Wer ist denn diese Frau, die unsere Kinder so begeistert?"
Die Klassen kamen in Begleitung ihrer Klassenlehrer, es war eine gewisse Neugierde und auch Motivation zu erkennen. Die Lehrer boten ihre Unterstützung an, ja einige machten sogar mit. Und so ging das die ganze Woche, das hätte ich mir nie vorstellen können. Die Kinder waren voll dabei und waren einfach begeistert. Was wollte ich mehr? Der Bann war gebrochen, die Begeisterung groß. Nach dem Montag war ich in den Schulen bekannt wie ein „bunter Hund“: Hallo Ute, hallo Frau Fleißner, rief es von allen Seiten. Das war für mich das sichere Zeichen, meine Bemühungen, mein Training waren angekommen.


Kein Entkommen vor der Klassenlehrerin
Ein paar Aussagen der begleitenden Lehrer: "Wir wussten gar nicht, dass unsere Schüler/innen so viel können und dass man von ihnen so viel verlangen kann." "Das ist ja toll, wie Sie die Kinder begeistern und motivieren." "Unsere Kinder machen ja sogar Übungen mit, die sie nach dem Lehrplan noch nicht können müssen."


Auch Mdchen haben mit dem Kim Possible-Training Freude am Rangeln
Am Donnerstag war Elternabend in der Grundschule. Am Freitag berichtete mir ein Lehrer von folgenden Aussagen der Eltern: "Was läuft da zur Zeit im Sportunterricht, unsere Kinder sind ja absolut begeistert?" "Wer ist denn diese Frau, die unsere Kinder so begeistert?" "Unser Sohn (ein aktiver Junge, der nach der Schule erst mal drei Stunden zum Fußball geschickt wird, damit er eine halbe Stunde für die Schulaufgaben ruhig sitzen bleibt) kam Mittag nach Hause und war müde, nach dem Essen ist er erstmal ins Bett, hat geschlafen und dann seine Hausaufgaben gemacht."


"Unsere Tochter durfte im Sportunterricht Wrfe vormachen. Seitdem hat man Respekt vor ihr."
Eine Mutter beim Vereinstraining am Donnerstag zu mir: "Unsere Tochter (sie macht seit ca. 1 Jahr Judo im Verein) durfte im Sportunterricht Würfe vormachen. Seitdem wird sie von den Jungen in der Klasse nicht mehr „genervt“, man hat Respekt vor ihr, ihr Selbstvertrauen ist schlagartig gewachsen."


Kmpfen!
Mein persönlicher Eindruck: Es hat mir bisher unheimlich Spaß gemacht. Die Kinder gehen mit großem Interesse im Sportunterricht beim „Kim Possible-Training“ mit. Kleine Widerstände wie: „Das kann ich nicht“ „Das will ich nicht machen“ oder ein Hinweis von Lehrern: „Das steht noch nicht im Lehrplan für diese Klasse.“ konnte ich sehr schnell ausräumen. Es waren alle dabei, alle Übungen konnten nach einer kleinen Anleitung / Unterstützung gemacht werden.

Und eine Aussage, die mich sehr nachdenklich stimmte: "Warum machen Sie das überhaupt? Unsere Erfahrungen sind bisher, dass die Vereine gar kein Interesse und keine Zeit haben. Wir Schulen wollen doch die Zusammenarbeit mit den Vereinen, die Vereine können doch ihren Sport in den Schulen vorstellen."

Nach vier Tagen „Kim Possible-Training", zur Arbeit gehen, um die Familie kümmern, hatte ich erste Erschöpfungserscheinungen, der Freitag war dann auch noch recht anstrengend. Aber die erste Woche ist geschafft, das Wochenende war recht erholsam - auf in die zweite Woche!




Die ersten Zahlen für die Statistik:

Teilnehmende Klassen der Grundschule: 8 Klassen
Davon Mädchen: 95
Davon Jungen: 84

Teilnehmende Klassen der Realschule: Zahlen folgen
Davon Mädchen:
Davon Jungen:

Neue Teilnehmer im ersten Vereinstraining: 17 Interessierte,
davon nahmen 14 teil: 13 Mädchen, 1 Junge

Ute Fleiner

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