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BayernJudo.de: Mannschaftsturnier, Feier und viele Ehrungen
Aus den Bezirken / Niederbayern
Mittwoch, 5.9.2007 - 00:20 Uhr

Mainburger Judokas feiern 40. Geburtstag

Mannschaftsturnier, Feier und viele Ehrungen

40 Jahre und kein bisschen kampfsportmüde - das ist die Judoabteilung des TSV Mainburg. Der zweitgrößte Judo-Verein Niederbayerns feierte am 1. September sein Jubiläum mit einem Freundschaftsturnier, aber auch mit geselligem Beisammensein und vielen Ehrengästen sowie Auszeichnungen für verdiente Mitglieder.

Robert Keil, Vizepräsident des Bayerischen Judo-Verbandes (BJV), überreichte Abteilungsleiterin Ulrike Simon die Ehrennadel in Silber für den Verein. Er überbrachte dem Jubiläumsverein die Grüße des Verbandes und hatte zudem die Ehre, zwei Mitgliedern der TSV-Judoabteilung besondere Auszeichnungen teil werden zu lassen.



Ehrungen beim Jubiläum des TSV Mainburg
(v.l.n.r. Robert Keil (Vizepräsident BJV), Reinhold Wimmer (2. Dan), Heiko Heidenreich (BJV-Ehrennadel in Bronze), 1. Vorstand TSV Dr. Stefan Richtsfeld, Georg Winter (TSV Ehrennadel in Bronze), 2. Vorstand TSV Herbert Knier, Abteilungsleiterin Judo Ulrike Simon (Ehrennadel TSV in Gold, Ehrennadel BLSV in Bronze und Ehrenteller für Abteilung), 1. Bürgermeister Mainburg Josef Ecker, stellv. Abteilungsleiter Judo Daniel Reiser, BLSV-Vorsitzender Erich Schneider)


Reinhold Wimmer, seit 1967 in der Judoabteilung und Abteilungsleiter von 1970 bis 1979, wurde der 2. Dan verliehen. Die Ehrennadel des Verbandes in Bronze bekam „die gute Seele des Vereins", Heiko Heidenreich, der derzeit Seniorenleiter ist. Den Geehrten gratulierten auch der Vorsitzende des BJV-Bezirks Niederbayern, Jürgen Neumaier, sowie Bezirksrätin Hannelore Langwieser und der TSV-Vorsitzende Stefan Richtsfeld, die nach dem Freundschaftsturnier, das die Mannschaft des Post SV Bamberg vor dem TSV Mainburg und dem TSV Neutraubling gewann, die Pokale überreichten. Allerdings vergaßen die Bamberger, wahrscheinlich dank der gelungenen Feier am Abend, ihren Pokal in Mainburg und werden ihn demnächst auslösen müssen.




Sehenswerte Aktion beim Freundschaftsturnier in Mainburg



Florian Semsch (links) gegen Daniel Schwab beim Freundschaftsturnier in Mainburg



Die Teilnehmer des Freundschaftsturniers in Mainburg



Kampfrichter Alexander Hauf wird von seiner Tochter aufs Kreuz gelegt

Bürgermeister Sepp Egger überbrachte am Abend dem Verein die herzlichsten Glückwünsche der Stadt und würdigte die rührigen Judoka als maßgeblich mit daran beteiligt, dass sich die Beziehungen zur japanischen Partnerstadt Moriya so gut entwickelt haben. Zudem, so Egger, leiste der TSV gerade in dieser Abteilung hervorragende Jugendarbeit. Und das, obwohl der „Judogigant“ Abensberg in greifbarer Nähe liegt.

Auf den Tag genau waren es am Samstag 40 Jahre, dass die Judoabteilung von Pater Guido Kreppold ins Leben gerufen wurde. Gründungsmitglieder waren Alfons Walter, Franz Ottilinger, Hans Bruce, Andreas Schmautz, Heiner Dumm, Peter Stadler, Peter Konschak, Robert Kriegleder, Alois Grasl, Josef Schmidt und Josef Striegl.

Die erste Kyu-Prüfung legte man im Dezember 1968 mit 20 Teilnehmern beim TV 64 Landshut ab. Stetig ging es sportlich und mit den Mitgliederzahlen mit dem Verein aufwärts. Nach der 25-Jahr-Feier 1992 wurde 1993 der erste Spatenstich zur Erweiterung der TSV-Turnhalle für das Dojo gesetzt, dessen Einweihung am 2. November 1994 gefeiert wurde.

Neben den vielen gesellschaftlichen Aktivitäten, denen man in der Judoabteilung frönt, können sich auch die sportlichen Erfolge sehen lassen. So belegte die Frauenmannschaft 2001 den 1. Platz in der Landesliga Süd und qualifizierte sich somit für den Aufstieg in die Bayernliga. Einen weiteren Erfolg feierten heuer die Herren mit dem 1. Platz in der Bezirksliga Süd, wo man nach 2005 erneut den Meistertitel holte. Dazu kommen Erfolge bei den Ü30-Judokas, wo im letzten Jahr je zwei Gold- und Silbermedaillen und eine Bronzemedaillen bei der Deutschen Meisterschaft nach Mainburg gingen und auch bei der Ü30-Europameisterschaft zwei dritte Plätze zu bejubeln waren.

Zusammen mit den Judoka feierte am Abend eine Reihe von Ehrengästen. TSV-Vorsitzender Stefan Richtsfeld überreichte Jugendleiter Georg Winter den Ehrenbrief mit Silbernadel. Abteilungsleiterin Ulrike Simon bekam den Ehrenbrief mit Goldnadel. Ihr heftete BLSV-Vorsitzender Erich Schneider auch die Verdienstnadel des BLSV für fünf Jahre Tätigkeit als Abteilungsleiterin ans Revers. Die Abteilung selbst bekam vom BLSV einen Ehrenteller überreicht.

F. Kellerer / D. Reiser

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