Banner
BayernJudo.de: Ernst Höhn lebt nicht mehr
Aus den Bezirken / Oberfranken
Montag, 10.9.2007 - 21:42 Uhr

Nachruf

Ernst Höhn lebt nicht mehr

Am 31. Juli 2007 verstarb Ernst Höhn, stellvertretender Bezirksjugendleiter weiblich des Bezirkes Oberfranken. Ein Nachruf von Renate Schneider.


Ernst Höhn
Am 31. Juli 2007 verstarb Ernst Höhn, stellvertretender Bezirksjugendleiter weiblich des Bezirkes Oberfranken. Der Bezirk Oberfranken verliert mit ihm nicht nur ein Vorstandsmitglied und einen Sportkameraden, sondern auch einen Freund und immer hilfsbereiten und engagierten Judoka.

Sein Wirken im PSV Bayreuth war von zentraler und nachhaltender Wirkung. Er war dort der Magnet, der alles zusammen hielt und von dem alles ausging. Insbesondere dort wird es sein Vermächtnis sein, die Fäden die er gesponnen hat, weiterzuführen und zusammenzuhalten.

Ernst Höhn, am 6. Juni 1957 in Weißdorf bei Münchberg geboren, trat 1972 in den neu gegründeten 1. Judo-Club Münchberg ein und blieb seinem Hauptverein bis zum Schluss als Trainer treu. Er war dort von Anfang an nicht nur sportlich, sondern auch in der Jugendarbeit aktiv.

Aufgrund seiner beruflichen Veränderung und dem Wohnortwechsel nach Bayreuth, war er seit 1985 auch Mitglied beim PSV Bayreuth und betätigte sich dort seit 1988 am Trainingsbetrieb als Übungsleiter. Er betreute die Judokas bei Wettkämpfen und übernahm die Hauptarbeit für die Abwicklung des Sportbetriebes beim PSV Bayreuth. Er war Organisator von Wettkampf- und Jugendfreizeitveranstaltungen.

Seit Februar 1992 war er Träger des 1. Dan, 1998 erwarb er die Prüferlizenz. Von 1992 bis 2003 war Ernst Höhn Jugendleiter der Judoabteilung des PSV Bayreuth, sowie von 1998 bis 2003 zusätzlich stellvertretender Abteilungsleiter. Seit 2003 hatte er die Funktion des Abteilungs-Kassenwartes inne, blieb jedoch weiterhin der Ansprechpartner für alle Belange des sportlichen Betriebes.

2002 wurde Ernst Höhn von der Stadt Bayreuth für seine Verdienste um den Bayreuther Sport mit der Ehren-Urkunde ausgezeichnet. Im Bezirk Oberfranken stellte er sich seit 2004 als stellvertretender Jugendleiter weiblich der Verantwortung, sportlich vor allem im Jugendbereich etwas mitbewegen zu wollen.

Er war uns in vielen Dingen eine Hilfe und Unterstützung. Unfassbar noch immer für uns, dass wir ihn so früh und unerwartet verlieren mussten.

Renate Schneider
Bezirksvorsitzende Oberfranken

[Druckansicht]

SUCHE: