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BayernJudo.de: Klausurtagung des Bayerischen Judo-Verbandes
Verband
Mittwoch, 24.10.2007 - 09:49 Uhr

Gesamtvorstand und Bezirksvorsitzende machen sich fit

Klausurtagung des Bayerischen Judo-Verbandes

Der Bayerische Judo-Verband führte bereits zum sechsten Mal am letzten Septemberwochenende die jährliche Klausurtagung für die Mitglieder des erweiterten Gesamtvorstandes und die Vorsitzenden der Bezirke in der Sportschule Oberhaching durch.

Für die Ausrichtung, Organisation und inhaltliche Durchführung waren in diesem Jahr Vizepräsidentin Bianca Mederer und Präsident Gerhard Fleißner benannt worden.

Der Freitag begann mit einem bewusst knapp gehaltenen Berichtsteil aus den Ressorts, dem BLSV, dem OSP Bayern und dem DJB über aktuelle Maßnahmen, Aktionen etc. Danach folgte ein sehr wichtiger, ja entscheidender Teil dieser Klausurtagung: Aussprache zur Zusammenarbeit im Gesamtvorstand. Es wurde vereinbart, dass alle offen miteinander reden und wir uns nach Beendigung dieser Aussprache an unsere Absprachen halten. Diese fruchtbare und teils auch kritische Diskussion legt den Grundstein für die weitere Zusammenarbeit.


Der Samstag begann mit einem Referat von Walter Simon (Verhaltenstrainer bei der Bundespolizei Rosenheim) zum Thema: Braucht ein Verband ein hierarchisches System? Anschließend hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich dahin gehend selbst einzuschätzen, inwieweit sich Ihre Tätigkeiten mit den Aufgabenstellungen ihrer Funktion decken.
Ab Samstagmittag waren die Bezirksvorsitzenden in die Klausurtagung eingebunden, denn nun galt es, gemeinsame Ziele für den Verband und in der Folge für unsere Judoka zu finden. Ein umfassendes Referat von Walter Simon zum Thema „Zielfindung“ folgte. Eine Mehrheitsentscheidung legte unser Hauptziel fest:
Erfolgreichster Landesverband in Deutschland in allen Bereichen

Im nächsten Schritt wurden die Zielbausteine, die für das Erreichen des Hauptzieles erforderlich sind, festgelegt. Sie lauten: Mitglieder, Finanzmanagement, Sportbetrieb, Image, Erfolge und Mitarbeiter und Personal. Diesen Zielbausteinen wurden dann die erforderlichen Maßnahmen hinzugefügt.

Am Sonntagvormittag wurde die gemeinsame Tagung fortgesetzt. Um unsere gesetzten Ziele für die Klausurtagung zu erfüllen, musste das Programm nun gestrafft werden. Nach einstimmigem Beschluss hatten nun die Bezirksvorsitzenden durch ihren Sprecher Jürgen Neumaier, Niederbayern, die Gelegenheit, ihre Anliegen in konzentrierter Form vorzutragen. Es wurden sehr viele Punkte angesprochen und ich glaube sagen zu können, dass alle mit den gefassten Gedanken / Beschlüssen und den Umsetzungen zufrieden sind.

Nach dem Mittagessen ging es bezüglich der Abarbeitung der Zielbausteine bzw. den dazu gehörigen Maßnahmen in die Entscheidung. Per Rangpunkteabfrage wurde die Priorität für die nächsten Wochen festgelegt. Mit deutlichem Abstand wurden folgende Bereiche vorgeschlagen und mit Maßnahmen und Zuordnung zu Verantwortlichen unterlegt:
• Lebenslange Sportausübung (0 – 100 Jahre)
• Alle Interessensgebiete wie Gesundheit, Leistung, Technik, Selbstverteidigung, Kultur
• Geschlossenes Auftreten nach außen
• Repräsentative Erfolge des Bayerischen Judo-Verbandes

Trotz des enormen Zeitdruckes kamen die Teilnehmer zu einem sehr guten Ergebnis. Besonders zu erwähnen ist hier die sehr engagierte Mitarbeit der anwesenden Bezirksvorsitzenden bzw. Vertreter.
Ein sehr emotionales und erfolgreiches Wochenende ging zu Ende.

Gerhard Fleiner
Ehrenprsident

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