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BayernJudo.de: Theorie und viel Praxis
Aus- und Fortbildung
Donnerstag, 4.9.2008 - 13:36 Uhr

Grundstufenlehrgang 2 - Tag 4

Theorie und viel Praxis

Für viele von uns begann der Tag mit einem besonderen Ereignis. Ort des Geschehens waren die kalten steinernen Fliesen des Speisesaals. Um genau 07:30 Uhr kniete der Meister und einige seiner Anhänger vor dem Rest der Gruppe nieder, um deren herausragenden Kegelleistungen zu würdigen und somit ihre Wettschulden einzulösen.

Nach Begutachtung der restlichen Videos zur Prüfungsbeurteilung, setzten wir uns ausführlich mit den Besonderheiten des menschlichen Körpers auseinander. Seit dieser Unterrichtseinheit wissen wir nun auch, in welchen Richtungen sich unsere Gelenke auf natürliche Weise bewegen lassen und das einige Bewegungsrichtungen, die man beim Judo so sieht, recht artifiziell sein können – Verletzungen!
Außerdem erfuhren wir auch, dass einige unserer Muskeln kürzer sind als sie sein sollten. Unter körperlicher Höchstanstrengung versuchten wir sogleich dies zu ändern.


nein sie schlafen nicht!

Nach einem opulentem Mittagessen fanden wir uns mit Raphael Boezio auf der Matte wieder, der sich das Ziel gesetzt hatte, uns einige Techniken der Sutemi-waza näher zu bringen.
Er ging nach einigen turnerischen Vorübungen sofort ins Detail . Hierbei erstreckte sich die Auswahl der Würfe über Tomoe-nage, Yoko-Tomoe-nage, Sumi-gaeshi, Yoko-Sumi-gaeshi und einigen Kombinationen. Wie von einem mehrfachen Deutschen Meiser zu erwarten war, zeigte er uns einige spezielle Angriffe und Kontertechniken und war somit große Inspiration für kommende Randoris. Nach 2 Stunden unzähliger Selbstfaller übergab er dann das Zepter an Jens zurück. Ein Blick in die Gesichter der Teilnehmern zeigte sich deutlich, dass die letzten Stunden ihre Spuren hinterlassen hatten. Nach einer Stunde in der Jens uns verschiedene Trainingsmethoden nahe brachte, ließen wir dann die Stunde mit ein paar Stand- und Bodenrandoris ausklingen. Nach 4 Stunden Training konnten wir uns endlich unter die ersehnte Dusche begeben.

nach der Stunde nahme er sich fr spezielle Fragen Zeit
Da uns die meisten örtlichen Erholungsmöglichkeiten wegen der anwesenden DFB-Elf verwährt blieben, begaben wir uns kurzerhand videotechnisch nach Rio, um die Naturgewalten der Judo-Schwergewichtler auf uns wirken zu lassen. Zwischendurch legten wir noch eine kurze Sprinteinheit durch die Sportschule ein, um unsere im freien aufgehängten Judogis, vor dem einsetzenden Regen zu retten.
Leider nur mit mäßigem Erfolg J.

Max Tschirpig

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