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Kampfrichter
Donnerstag, 4.12.2008 - 08:42 Uhr

Kampfrichterausbildung in Abensberg

Ein voller Erfolg

Die Börsenkurse gehen runter, die Teilnehmerzahlen bei Jugendturnieren auch, aber die Teilnehmerzahlen bei der Kampfrichter-Ausbildung steigen explosionsartig. Suchen plötzlich alle einen krisenfesten Job? Bernd Röder weiß warum und erklärt es hier auf BayernJudo.de.

Am Wochenende des 29./30. November fand die Kampfrichterausbildung in Abensberg statt.
In den letzten Jahren hatte sich eine Meldezahl von ca. 10 Teilnehmern je Ausbildungswochenende eingependelt. Damit konnten die Räumlichkeiten des Abensberger Dojos sehr gut genutzt werden. Nachdem die Vorbereitungslehrgänge dieses Jahr bereits sehr gut besucht waren, meldeten sich sage und schreibe 34 Teilnehmer für diesen Lehrgang an. Dies trieb dem Kampfrichterreferenten Herbert Eberlein einige Sorgenfalten auf die Stirn: nur 18 Übernachtungsmöglichkeiten im Dojo, keine freien kostengünstigen Hotelalternativen, ein zu kleiner SeminarraumÂ…


Mit tatkräftiger Unterstützung des Abensberger Abteilungsleiters Peter Dremow und seiner Crew konnten jedoch alle organisatorischen Probleme optimal gelöst werden: Teilnehmer, die kein Zimmer in Anspruch nahmen, konnten kostenlos mit Schlafsack im Dojo übernachten. Die Videoleinwand für das Bundesligafinale wurde für unseren Lehrgang nicht abgebaut, so dass die Halle gleichzeitig für die Praxis und als Seminarraum genutzt werden konnte. Für das Frühstück hatte Peter Dremow in einem Bistro ein Frühstücksbuffet vom Feinsten äußerst günstig bestellt.
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an den TSV Abensberg, der immer ein offenes Ohr für das KR-Ressort des BJV hat und deren Maßnahmen in hohem Maße unterstützt.

Somit konnten die beiden Referenten Herbert Eberlein und Bernd Röder einen arbeitsreichen und intensiven Ausbildungslehrgang durchführen, den die Teilnehmer mit tatkräftiger Mitarbeit unterstützen. Bis nach 23.00 Uhr wurden auf der großen Leinwand noch intensiv Videoszenen analysiert. Einige Traineraspiranten, die lediglich mit dem Ziel anreisten ihre
E-Lizenz für den Trainerschein zu erwerben, entschlossen sich spontan, sich doch auch als Kampfrichter zu versuchen.
Alle Teilnehmer bestanden mit guten Ergebnissen den schriftlichen Test und dürfen sich nun Kampfrichter mit E-Lizenz nennen.

Die Kampfrichterkommission wünscht allen neuen Kollegen einen guten Start auf der Matte und immer ein glückliches Händchen.

Bernd Röder
Gebiets-Kampfrichterobmann Süd

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