Banner
BayernJudo.de: Zeitungsberichte - was wollen diese uns aussagen?
In eigener Sache
Dienstag, 9.12.2008 - 21:21 Uhr

Christian:

Zeitungsberichte - was wollen diese uns aussagen?

Zu einem Workshop über Pressearbeit lud der Bayerische Judo-Verband (BJV) in die Vereinsgaststätte des TSV Gröbenzell ein. Gerade einmal sieben Teilnehmer waren anwesend, welche Gert Langrock, Nick Cariss und Matthias Kolonko begrüßen konnten.

Zuerst stellten sich die Referenten vor. Gert Langrock als BJV-Medienreferent machte den Anfang. Seine Aufgabe im BJV liegt hauptsächlich, neben seinen Beruf als Chemiker, die Presseberichte zu den unterschiedlichsten Themen zu verfassen. Außerdem versucht er sich als Kampfrichter auf der Tatami. Nach seinen Aussagen mit „mehr oder minder Erfolg“. In der Vorstellungsrunde ging es weiter mit Nick Cariss. Nick stellte sich auch kurz vor und erwähnte dabei, dass er Lehramt studiert. Die Aufgaben im BJV, welche er betreut, sind Internet und Fotografie, sowie die männliche Jugend als stellvertretender Jugendreferent. Matthias ist seit Kampfrichter, seit diesem Jahr auf süddeutscher Ebene und stellvertretender Internetbeauftragter. Seine Aufgabe ist, die Inhalte der verschiedensten Seiten technisch aktuell und ansprechend zu halten.

Nach der ersten Vorstellungsrunde waren die Teilnehmer an der Reihe sich kurz vorzustellen. Hier zeigte sich, dass die Teilnehmer aus dem Bezirk Oberbayern stark vertreten waren. Mit 1 Teilnehmerin aus Gröbenzell, 3 Teilnehmer vom JV Ammerland-Münsing, 2 Teilnehmerinnen aus Mainburg und 1 aus dem südostbayrischen Raum. Jeder gab seine Erwartungen ab und Gert Langrock gab die ersten Aufgaben. Jeder sollte sich einen Artikel aus diversen Tageszeitungen vornehmen und die Struktur, die Wortwahl und den Gesamteindruck erklären. Diese Übung zeigte, dass es sehr große Unterschiede der Berichterstattung gibt. Neben Aufzählungen von Erfolgen, über eine blumige Ausgestaltung von Tatsachen waren alle Artikelformen enthalten und wurden von den Teilnehmern klar erkannt. Bei der Erarbeitung von „Was wollen wir mit dem Artikel erreichen?“ bis was ist in einem Artikel ansprechend, erklärte Gert Langrock für alle Teilnehmer in logischen Schritten. Artikel lesen lernen, Artikel in Einzelteile aufteilen, Artikel umformulieren konnten die Teilnehmer aus seinen Erklärungen mitnehmen.

Der zweite Teil übernahm Nick Cariss. In lockerer Runde zeigte er, wie man mit Einstellungen der Fotoausrüstung gute Bilder für die Pressearbeit erreichen kann. Selbst mit Handy, kompakter Digitalkamera sind Schnappschüsse für Zeitungen, Homepage oder eigene Publikationen machbar. Mehrere Aufnahmen verdeutlichten Fehler, welche sehr schnell passieren, aber auch mit einfachen Mitteln und dem Verständnis zwischen Licht, Blende und Bildausschnitt zu beheben sind. Die rechtliche Seite, das Urheberrecht durfte da natürlich nicht nachstehen. Nick erklärte aus eigener Erfahrung, wie das Recht des eigenen Bildes, der eigenen Schöpfung zu verstehen sei.

Nach dem Mittagessen, ging es dann mit den verschiedensten Fotoapparaten bei einem Softball-Turnier in der Halle nebenan auf die „Pirsch“. Hier zeigte sich dann sehr schnell, wie Blende und Licht, Motiv und Fotoausrüstung eine doch wichtige Rolle spielen können. Als nächstes sollten wir ein Interwievs machen. Hierzu teilte sich die Gruppe in drei kleine Gruppen und jede bekam jeweils einen Referenten zugeteilt. Mit fünf bis sechs Fragen wurden die Referenten in die Enge getrieben. Leider wurde das Ergebnis nicht ausgewertet.

Matthias Kolonko zeigte im Anschluss daran, was alles in einen Internetauftritt gehört. Die goldene Faustregel, die Matthias predigt, lautet: „in höchstens drei Klicks am Ziel“. Er zeigte unübersichtliche, langweilige aber auch überschaubare und interessante Seiten der Judobezirke aus Bayern. Hier musste natürlich auch die rechtliche Seite betrachtet werden. Informationen über Impressum, Hinweise auf Zitate und das Urheberrecht des Bildes machten den Vortrag nicht zu langweilig. „Unübersichtlichkeit ist der Tod ein jeder Webseite“ sprach Matthias immer wieder aus. Die Frage „Wie wird eigentlich eine Seite in Google gefunden“ beantwortet er mit einfachen und verständlichen Worten.
Viel zu schnell sind die Stunden ab 10 Uhr vormittags bis zum Ende kurz vor 18 Uhr gegangen. Die Referenten zogen ein kurzes Resümee, das durch die Bank sehr positiv war. Kritik und Lob kamen auch von den sieben Teilnehmern. „Zuviel an Themen in der relativ kurzen Zeit“, das sprachen fast alle aus. Jeder der Teilnehmer nahm für sich aber sehr viel an Informationen, an Wissen und an neuen Gesichtspunkten mit nach Hause. Gert, Nick und Matthias bedankten sich und wünschten allen einen guten Heimweg, und noch weiterhin viel Spaß und Erfolg in der Pressearbeit.

Christian Pankofer
JV Ammerland-Mnsing

[Druckansicht]

MEHR ZUM THEMA:

Steffi:
Kniffe und Tipps fr jeden

Gert:
Die Interviewer gnadenlos zugeschwallt

Maria:
Jede Menge wertvolle praktische Tipps

1. Presse-Workshop des BJV in Grbenzell
Tipps aus der Praxis fr die Praxis

SUCHE: